»“Rechts“ ist bewahren und “Links“ ist Verändern. Wir sind links.«
»Zumindest heute.«
»“Sinisteri sensuales!“ ist unser Motto. Oder eines unserer möglichen Motti.«
»Was heißt das?«
»Weiß nicht. Klingt aber gut. Könnte so etwas wie „Düstere Linke mit Gefühl“ heißen. Sinister klingt nach düster, aber auch nach ‘Links’. Das ist heute schon mal nicht falsch, formal-oberflächlich eingebettet im aktuellen Zeitgeist. Dabei sollte es aber offen genug sein, um flexibel auf kommende raum-zeitliche Veränderungen in der Auslegung von falsch und richtig reagieren zu können.«
»Bei der Re-Etablierung der Verhältnisse nach der Umbruchzeit sollten wir vorne mit dabei sein.«
»Diese Art der modernen – nicht postmodernen – Beliebigkeit scheinen unsere Postulate zu haben.«
»Flexibilität ist die Stärke unserer Organisation. ‘Authentizität durch Flexibilität’ ist auch eines unserer Elogia. Dieses kann zumindest als An-Schein die Assoziation des Lebendig-Dynamischen hervorrufen. Und es ist nicht modern-ironisch, sondern zeitlos gemeint. Mit etwas Glück wirken aufbauende Phrasen auch in Umbruchzeiten.«
»Ob morphomimetische Zeitgeist-Wiedergabe auch in so bewegten Zeiten wie heute für eine sozialstrukturelle Spitzenposition ausreicht, bleibt abzuwarten.«
»Der Geldschein wird derzeit in Frage gestellt. Der schöne Schein des zeitlich Angepassten vielleicht weithin nicht.«
»Vielleicht würde eine solche Revolution auch zu weit gehen.«