Archiv für ‘Sprache’

Mai 4, 2011

Der hessische Aufrecher

Wissä Sie…  – Isch hab en Kühlschrangch, een Compjutäh un en Indanett-Aanschluss. Mir gehts eechentlich schon rächt guut.

Aber… – Isch reech mich halt gänn uff! Die Leud fraacha mich: Was reechsch Dich denn so uff? Da saach-isch: Isch reech mich hald gänn uff! Verdammd noch ä mool!!!

Da könnt isch misch uffreeche. *Schüttelt dä Kopp*

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November 13, 2009

google þýðing

Små historier og humoristiske skisser fra spam e-post

Misty Neumann vet helt riktig påpeker at “Mange tyske er for feit.” Schmidt, derimot, ønsker Esmaria “mye moro å være med Slim. Du er sannsynligvis henviser til Allison Grunewald, som skrev et par timer tidligere: “Sunn Aksept: Du også?

Professor Dr. Frieda Thomas (e-post adresse etter å dømme fra en russisk universitet) skriver på 11.11. carnivalesque ganske direkte, men unkarnevalistisk pessimistisk: “Spørsmål: Er det ikke like bra i senga?” Takk Gud Prof. Dr. Annelise Krause (også i Russland forskning og undervisning) er allerede 5 timer og 2 minutter før (!) via Rundmail sendt et svar – som noe kryptisk formulert (f.eks mangler en “t) er” som svar og utstyrt med et spørsmålstegn: “Svar: Du vil ha lenger enn jeg kan?”

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Oktober 31, 2009

Hallo Wien

Der Begriff ‘Angelsachsen’ wird auch für einen geographischen Raum, oft aber als Verbildlichung einer bestimmten Art von Kultur (darunter u.a. Wirtschaftsweise, Rechtsphilosophie, Unterhaltungs- und Kunst-Kultur) verwendet. Von Seiten des alt-europäischen Intelligenz- und Kulturadels wird diesem Raum gerne der Besitz einer (“wahren”, “echten”) Kultur abgesprochen, bzw. als seicht abgetan. Aus dieser Ecke der kulturellen Welt stammt auch Halloween. Aus diesem Grund und aufgrund seiner heidnischen Herkunft werden diesem Feiertag noch* gewisse Ressentiments entgegengebracht. Aber gegen eine richtig leckere Hallo-Wiener Wurst kann ja nun kääner was sagen.

* Die Zeiten “gebären” ihre eigenen (neu kombinierten) Traditionen.

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Oktober 30, 2009

Was wäre wenn

Was wäre, wenn eine Persönlichkeit in einem für wichtig erachteten Amte, wie der (deutsche/österreichische)* Bundespräsident, seine offiziellen Texte mit persönlichen Randnotizen bzw. Unterschriften versehen würde? Z.B. mit “Schalke 04 forever” oder “HDgdl”. Wäre das volksnah, bürgerfreundlich, bildungsfern, populistisch, der Untergang des Abendlandes oder moderner Präsidialstil?

 

 

*Der preussische und der österreichische Bundespräsident sind selbstverständlich zwei verschiedene Ämter und Persönlichkeiten.

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Oktober 17, 2009

Begriffswelten (welch Wort)

Wichtige österreichische, K&K-kulturelle oder zumindest österreichisch klingende Begriffe suche ich:

Eingefallen sind mir spontan: Leiwand, Tandler, Sandler, Schneckerl, Wuchtel, Buchtel, Leiberl, Gwand, Schwaanderl, Piefke.

Dies ist ein fiktives, aber durchaus praktisch wirksames, Wörtersammel-Projekt der Stiftung “Österreichische Kultur als Anker in einer komplexen, sich ändernden und doch auf Konstanten beruhenden Welt”.

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Oktober 12, 2009

Wertschätzung

Man sagt: Diese Leistung ist nicht zu unterschätzen. Damit meint man (meist): Die Leistung soll man nicht unterschätzen, also richtig wert zu schätzen wissen. Man könnte es aber den Worten nach auch so verstehen: Diese Leistung kann gar nicht unterschätzt werden, da sie am absoluten Tiefpunkt angesiedelt ist.

Ein noch größeres Lob kann daher sein (im umgekehrter Auslegung dann wiederum nicht): Diese Leistung ist nicht zu überschätzen. Damit könnte man dann meinen: Diese Leistung kann man gar nicht überschätzen, also man kann sie nicht zu hoch einschätzen, da sie alle hohen Wertungen einhält oder sogar übertrifft.

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