Musik in der Wiener Kanalisation von oder via Isabellla
Inspirativ. Surreal und daher auch real. Musik aus der transnationalen Kanalisation.
Wenn sie oder er hinuntergeht steigt ein jeder Mensch in seine subjektiv eigene Kanalisation. Aber physikalisch es ist parallel dazu eine Kanalisation – one world. Die Verbindung von Innenwelt und Außenwelt (in subjektiver Gebundenheit) bzw. Innenwelten und Außenwelten (aus theoretischer, inter-subjektiver Vogelperspektive) gelingt sehr gut – vielleicht am Besten? – in Heterotopien. Diese im Sinne von ‘Anders-Orten’, die einerseits abgesondert sind und andererseits Teil des Ganzen. Nur mit ihrer Ergänzung, dem Gegenüber der Welt “da draußen”, werden sie – sowohl grob dualistisch als auch differenzierter pluralistisch – zu einem Kontrast. Einem Ort, den wir unterscheiden können. An solchen Orten sind Kontemplation und Treffen von subjektiven Perspektiven möglich. Zumindest theoretisch. Ob aus dieser ‘vita contemplativa’ auch eine Wirkung auf die ‘vita activa’ ausgeht ist offen.