Propositum 2010


„Wie kommen Sie darauf, so etwas zu behaupten?“  schnaubte der Sachbearbeiter B. unsachlich.

A: Wenn mir keine Leistungen gewährt werden muss ich demnächst versuchen, meinen Lebensunterhalt durch Betteln zu bestreiten.

B: Sie bestreiten also, einen Lebensunterhalt zu benötigen?

A: Wie meinen? Ich würde versuchen müssen, durch Betteln zu überleben meinte ich.

B (sieht aus, als ob ihm eine Idee gekommen ist): Sie könnten also freiberuflich – ohne Sozialleistungen über die Runden kommen?

lächelt

A: Weiß ich doch nicht. Überleben kann man wahrscheinlich schon. Aber eine würdige Existenz hätte man dann nicht.

B: Oh….. Hochwürden.   rutscht auf dem Sessel hin und her und lächelt

A: Meinen Sie nicht?

B: Nun, es gibt ja verschiedene Auffassungen , was ein würdiges Leben ist, Herr äh… Holzmann.

A: Ja, kann sein. Was meinen Sie?

B: Ich habe als Vertreter einer Körperschaft öffentlichen Rechts zunächst mal keine Meinung, sondern Dienstvorschriften.

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