Fred und Oscar


Fred: Wenn die Linksradikalen „kulturkritisch“ werden, ist das natürlich eine nihilistisch-absurde Situation. Aber vielleicht steht es dann wirklich einmal – oder gar ein Mal – ernst um die Gesellschaft als solche -> und es ist nicht nur die ewige Nörgelei, dass gestern noch alles besser war.

Oscar: Dass man sich theoretisch manchmal wünschen würd, an dem Niedergang sei was dran, weil dann auch das dumme Geschwätz niederginge, das kann ich verstehen. Aber Dein Ansinnen hört sich ein wenig nach folgendem an: „Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos?“ Bist Du zum Pruteniker geworden?

Fred: Nein, so weit geht die soziale Neurose noch nicht. 😉 Zumindest hilft die natürliche Gelassenheit – die nicht Zynismus ist, aber doch „Eisicht in die Gegebenheit hat“ – hier, nicht in individualistische Verzweiflung oder soziale Hysterie zu verfallen.

Oscar: Der Mensch als homo sociologicus neuroticus.

Fred: Ja. Der Mensch ist – auch – abhängig und abgestoßen von seiner sozialen Gebundenheit.

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