Archive for Mai, 2011

31. Mai 2011

Ideal des Differenzierens

Man kann es so sehen: In der theoretischen Beschäftigung (nicht auf der lebenspraktischen Handlungsebene) mit prinzipiell allem kann man und sollte man (in einem möglichst weitgehenden, so weit subjektiv menschenmöglichen Maß) die soziale Einbettung und den jeweiligen Kontext der Dinge differenzieren.

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27. Mai 2011

All is dark but some is darker

„Dark is the night for all“ vertonen A-Ha den Gedanken als eine mögliche Perspektive zurecht.
Zudem kann man praktisch erfahren: Für manche ist die Nacht dunkler. Weil sie alleine sind. Weil es keinen gibt, keinen Sinn, keinen konkreten Bezug, keine Orientierung, kein Halt, keine Oase der Ruhe.

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16. Mai 2011

Erfolg kommt aufs System an

Oscar: Hörst, Du alter Walzenbummler. Was machst Du denn da draußen? Gibt’s kein Morgen mehr oder hast Du das alles nur für eine Woche eingekauft?
Fred: Ich weiß auch nicht, was in mich gefahren is. Ich hab nur ein wenig zum Leben kaufen wollen und nun hat mich der Genuss gepackt! Ich hab alles gekauft, was ich schon immer nicht haben musste.
Oscar: Fin de siècle am Anfang des Jahrhunderts, sogar am Anfang des millenio?
Fred: Man kann ja nicht ewig streben. Wenn man Karriere macht, macht man das ja nicht der Karriere wegen, sondern aus egoistischen Gründen.

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11. Mai 2011

Leben und Vorstellung davon

Das Leben spielt sich zwischen, durch und entgegen unseren Vorstellungen ab.

Eine Frage ist, ob wir eher unser Leben unseren Vorstellungen oder unsere Vorstellungen unserem Leben anpassen.

Eine weitere Frage ist, ob wir diese Frage selbst (mit)beantworten können.

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10. Mai 2011

Schreiben, Stil, Test, Roboter, Neue Welt


Dietmar Dath

Ich entschuldige mich bei Dietmar Dath. Der Test wird aber von einem gut programmierten Roboter durchgeführt. So gesehen in mehrfachem Sinne die Stilkritik einer neuen Zeit. In gewisser Weise basisdemokratisch, heute als virtuelle Klick- und Kommentar-Variante durchaus praktisch möglich: Jeder darf was reinschreiben, erhält eine (Ein- und Zu-)Ordnung durch Stil, und wird wahrgenommen. Und das Ganze passiert in der neu konstruierten virtuellen Großgesellschaft / „Welt“, und durch eine programmierte Maschine. Die Zukunft ist hier durchaus nicht mehr ganz futuristisch.

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8. Mai 2011

Virtuelle Verbindung

Internet-Suchmaschinen sind und erzeugen eine faszinierende Konstruktion: Eine empfundenermaßen und praktisch wirkende direkte (mit technisch geringen Hürden) Verbindung zwischen Welten. Diese Verbindung selbst schafft wiederum eine Welt, deren Charakteristikum das Verbundene bzw. die konstruierte Möglichkeit der weltweiten Verbindung zwischen verschiedensten Gedanken und Perspektiven ist. Dass diese Welten sich deshalb gleich alle besser verstehen ist wohl keine automatische Folge. Man kann auch innerhalb der Welt der möglichen Verbindungen, des virtuellen Austauschs, aneinander vorbei kommunizieren und die Perspektiven fremd sein lassen. Aber er/sie/es ist möglich. Das ist für mich schon faszinierend. Die Berührung und gelegentliche Herstellung von Kontakt zwischen verschiedenen Perspektiven und subjektiven Welten.

Als ein Song zur virtuell verbundenen Welt kann für mich interpretiert werden: Die Sterne – Stell‘ die Verbindung her. Sozusagen visionär aus dem Jahre und aus der Welt von 1996.

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6. Mai 2011

Lebenspraxis

Churchill-Film

Churchill hält vor seinem Kabinett eine Rede zum Kampf des englischen Staates gegen den Überfall des Deutschen Reiches auf Europa. Mit vielleicht nicht unnützem Pathos beschwört er den Kampf gegen die Besetzung bis zum Tod aller anwesenden Zuhörer. Das wirkt wegen seiner heldenartigen Absolutheit befremdlich für differenzierungsgewöhnte Ohren und erlernt (bzw. konditioniert) mehrperspektivisches bzw. reflexives Denken. Es mag gleichzeitig (zum Staatserhalt) notwendig gewesen sein, und gegenüber der Bedrohung ist das „Notwendige“ (Zweckmäßige) in diesem Fall wohl intersubjektiv segensreich gewesen. Keine Kapitulation. Aber es ist in dieser Form (der instrumentellen Vereinfachung) nichts, was meine Emotion gewinnt.

Szenenwechsel. Nun steigt Churchill nach dem Baden aus dem Meer und lässt sich mit dem ersten Schritt von seinem Leibwächter Feuer für seine Zigarre geben. Er ist mir sympathisch.

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6. Mai 2011

Essential Metal music

Manowar is pretending to be posing as a Metal Band. Means that they are „just“ (but interestingly) posing as „Posers“. So they are socially posing as something – like humans do – but they are not posers as musos or as a band. Manowar is true Metal (not only in their own definition of „True Metal“). They are playing a social role taking their music seriously while not taking the rest of the show too seriously – including themelves.

Maybe that is (one form of) true wisdom. At least it seems to be fun and is Metal.

4. Mai 2011

Der hessische Aufrecher

Wissä Sie…  – Isch hab en Kühlschrangch, een Compjutäh un en Indanett-Aanschluss. Mir gehts eechentlich schon rächt guut.

Aber… – Isch reech mich halt gänn uff! Die Leud fraacha mich: Was reechsch Dich denn so uff? Da saach-isch: Isch reech mich hald gänn uff! Verdammd noch ä mool!!!

Da könnt isch misch uffreeche. *Schüttelt dä Kopp*

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alienaid

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