Archive for April, 2012

30. April 2012

Relation between Forever and Today

| Forever is our today … ←→ vice versa ←→ … Today is our forever |

 

Live for today, tommorrow is the day after today, not after tommorrow.

Hedonism as celebrating life in response to perishability and respect for life as such and as cultural phenomenon.

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28. April 2012

Die Radikale Konservative Aktion postuliert

Freiherr Geiner („war so wie er“) Heißler von Oberlehrerdorf zu Sapienz ritt auf einem weißen Pferd in die Arena der öffentlichen Empfindungen. Er trank gerne mal einen ‘Heichelberger Unverfroren‘, war im Grunde aber eine ehrliche Haut. Er wurde vieles gefragt und beantwortete die Fragen oft verbindlich im Ton und unverbindlich im Inhalt. Das war, durchaus ernsthaft und ironisch zugleich, ein Teil seiner Erfahrung und Weisheit. Dann wieder eine Frage: „Die Geldmenge ist heute um ein Vielfaches größer als die tatsächliche Summe der Leistungen und Waren. Wenn man das für gefährlich erachtet: Wie könnte man diese virtuellen Geldblasen reduzieren, ohne das berühmte ‘Wachstum‘ zu gefährden? Und ohne die Einlagen vieler Sparer, Versicherten und Rentenanleger über Maßvollität – sozusagen maßvolle Volatilität – zu reduzieren? Muss das System erhalten werden so lange es geht, also bis es platzt? Oder kann man es gezielt bzw. kontrolliert reformieren?“

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28. April 2012

Im Park

Wege, Wiesen, Bänke und Nischen

Der Mann läuft schnellen Schrittes über den gepflasterten Weg durch die Naherholungsgrünanlage. Er schaut auf den Weg und scheint fokussiert zu sein. Auf sein Vorankommen, zumindest das zu Fuß. Er schaut kurz herüber zu der Person, die auf der Bank neben dem Weg sitzt. Der Bereich mit der Bank ist eine Heterotopie zum und in dazugehörigem Bezug zum Weg – vorgesehen als Raum/Örtlichkeit des Verweilens und mit angelegtem Anschluss zum Weg. Vielleicht ist es eine Frage der Zeit, wie lange man auf der Bank sitzt, wo (bzw. wann) die Grenze/der Übergang/der Unterschied zwischen Verweilen (Pause) und Abweichung liegt. Der Mensch kann nicht nur Pausieren. Ohne Gegenstück keine Pause, so ist der allgültige (aber vielleicht nicht vollständig untranszendierbare) Dualismus. Aber wo ist liegt der inhaltliche Gehalt der Pause, das Heterotope, wenn alles vorgegeben ist? Weg, Arbeit, Pause, (Weg,) Arbeit, Weg, Pause etc. Sind die Pausen normiert ist der Mensch frustriert? Weniger oder mehr oberflächliche Stabilität zum Preis der nicht gesuchten Qualität?

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27. April 2012

Dialog der Narrative

Sturm und Drang: „Da muss doch was passieren!“

Biedermeier: „Immer schön mit Ruhe und Ordnung!“

Ominöse Mitte: „Wenn es so bedingt ist, also strukturell in der Zeit, dann tut sich was. Sonst nicht.
Aber ziert Euch nicht zu sehr wegen sozialer Unterschiede und kommunizieret miteinander und Ihr werdet Euch vielleicht inspirieren. Oder zumindest geistig transpiriert haben, wenn auch eventuell nur mit dem Ergebnis, dass ihr hinterher wieder zu wissen glauben dürft, warum Eure Vorurteile eben doch „recht“ haben.“

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26. April 2012

Französisch Film 1970er

Hallo allerseits,

Ich suche einen vielleicht französischen oder italienischen Film, von vermutlich Anfang bis Mitte 1970er-Jahre (vielleicht auch Ende 60er). Ich versuche so die Handlung wiederzugeben:

Einige Gauner treffen sich in einer Kneippe, ich glaube in Paris, und planen eine Geschäftsumstrukturierung. Sie erkennen den Geist ihrer Zeit und wollen, um auch etwas vom Kuchen abzubekommen, eine Gewerkschaft gründen. Das tun sie glaube ich auch.
Es gibt auch eine Prostituierten-Versammlung im Stile der Zeit, auf der die Damen neue und bessere Rechte von ihren Zuhältern fordern.
Zwischendurch machen die Hauptrollen auch Geschäfte mit einem korrupten Politiker, der gerade Diktator in vermutlich Afrika oder der Karibik ist.
Am Ende betätigen sich einige der Ganoven als umjubelte Revolutionsführer in Afrika.

Geiler Film, der so ziemlich alles in Politik, Macht und Korruption auf sehr unterhaltsame Weise darstellt. Leider Titel vergessen.

23. April 2012

Fraktale und der Einzelne

Bin ich nur ein Fraktal meines Urvorfahren? Und wer mag das sein? In meiner Vorstellung bevorzuge ich ein Wesen, auf welches sich heute u.a. das Faultier und das Fingertier zurückführen lassen – und ich.

18. April 2012

Stability through elaborated flexibility

 

Che Schäuble Stability by Realpolitik

 

14. April 2012

Unschuldigkeits-Rituale

Aufgrund vieler ähnlicher Sprüche mal (wieder) was kritisch-sophistisches:

Bürgerin und Bürger, zugleich gerne involviert und distanziert, je nach Bedarf.

Sagen, ohne nach weiteren Faktoren gar zu fragen.

Was auch verständlich, da kompliziert die Welt, und zu Komplexen fähig ist,

der Mensch

Ich bin an allem unschuldig, ich bin Wechselwähler.

10. April 2012

Kunst der ungreifbaren Mitte auch in der Kultur

Die ‚ominöse Mitte‘ ist nicht greifbar, nicht klar und ein-deutig definierbar. Das macht sie aus und das macht sie zur Kunst(herausforderung) im psychologischen (Innen-)Bereich wie auch in sozialen Kontexten.

Laissez autoritaire b

Auch und besonders in der Kulturdebatte gibt es die – für mich klassische, menschheits-traditionelle – (zumindest theoretische) Pol-Linie (z.B. als Stufenmodell oder Kontinuum darstellbar) zwischen Laissez-Faire und Autoritarismus:

– Ist „der Mensch“ fähig, seine eigenen Potenziale und das „was gut für ihn ist“ selbst zu suchen? (Von „Wir haben es gefunden“ sprechen oftmals die Ideolog[i]en.)
– Oder muss ein Mensch, von ‚Individuum‘ bis ‚Masse‘, erst kulturell gebildet und erzogen werden, gezeigt bekommen, was „richtige“ und was „falsche“ Kultur, Lebensweise und Geschmack sind? Aber, da es keine im Voraus gesetzte Objektivität gibt, wer mögen die „auserwählten“ Menschen sein, die den Menschen erziehen, wie Jean-Jaques [Rosseau] „seinen“ Emile? Wie es Max Stirner radikal kritisiert.

Die „Kulturindustrie“ (als abstrakte Zusammenfassung aller [offensichtlich] „kommerziellen“ Unterhaltungen) hat hegemoniale Tendenzen (vgl. Adorno). Die „Wahre Kultur“, wenn sie bloße arrogante Gegenkonstruktion bleibt, ist aber ebenso nicht inter-subjektiv orientiert, sondern projiziert eigene Vorstellungen und ein subjektives „Das ist Kultur und das nicht“ auf die gesamte Gesellschaft.

9. April 2012

In der Hitze der Oberfläche

Die deutschsprachige Welt dichtet. Wie Henryk M. Broder zurecht schreibt, erlebt – neben der schon informell institutionalisierten Empörung auf allen Seiten – eine Art Gedicht-Kultur gerade einen Boom. Die Lyrikindustrie bedankt sich bei Günter Grass. Wie lange die Konjunktur von gut gefühlten und gut gemeinten politischen Kommentaren in Gedichtform anhält ist vermutlich eine Frage des Osterlochs. Und der weltpolitischen Entwicklung. Die Spätmoderne ist kompliziert.

Ich empfehle: Grass lesen, das Wortverwandte rauchen, und nach hitziger Diskussion erst mal differenziert(er) reflektieren.

 

P.S.: Guter, Fieberkonjunktur-analysierender Artikel auf NZZ Online: Sieglinde Geisel – immer schön die erregungskurve oben halten

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