Die Sucher der Mitte


Es gibt eine Gruppe, die postmodernistisch und philosophisch motiviert für sich selbst einen Prozess erzählt. Sich als Teil des Prozesses einer Suche versteht. Sie nennen sich die „Sucher der Mitte“ und leben die Paradoxa. Sie lehnen Idealbilder ab und nehmen sie gleichzeitig in ihr Gesamt-Mosaik mit auf. Denn eine reine, aktive Ablehnung von Ideal-Typen und Idealisierungen wäre selbst ein Idealbild.

Unter ihnen sind auch einige Damen. Diese sind im Allgemeinen, ohne deshalb dem – oder auch nur einem – Klischee zu entsprechen, zurückhaltender. Auch bei dem Begriff der Suche und Gruppen, die etwas suchen. Und sei es die Mitte. Und damit sind sie auf der Suche vermutlich bereits mindestens einen Schritt voraus.

An eine Mauer, die leider nicht so frei ist, wie sie sein könnte, hängen sie folgende Denkformulierung, mit der sie Atheisten wie positiv Gläubige beidermaßen zunächst unzufrieden machen:

Gott will von uns, dass wir Atheisten werden.

Dann schleichen sie von dannen, sanft aber hörbar. Etwas kokettierend immer noch, es ist noch Jugend in Ihnen. Aber doch mit einer Betonung auf der Höflichkeit, die das Alter kennt – und respektiert. Aber auch das nicht als einziger Zweck. In der einzelnen Situation schon – dann auch versuchtermaßen voll und ganz. Aber nicht im Gesamten.
Ein Flickenteppich aus fragmentarischen Intensitäten, die Ausgewogenheit ergeben sollen. Und nicht immer, aber immer wieder, auf der Suche.

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