Monat: April 2013

auf und ab und Auf und Ab

Deine Texte werden auch immer schwächer. Leider, du hast doch auch mal gute Sachen geschrieben, vielleicht.
Ja, leider habe ich auch mal „gute“ Sachen geschrieben. Es könnte aber auch ein (zunächst technisch schlichtes) auf und ab sein.
(Für die eigene Sinnstiftung inszeniert als sinnhaftes, zusammengefasstes [irgendwie größeres] Auf und Ab).

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une attitude sombre

Das Leben hat kein Happy End. Immerhin hat es ein End‘.
Manche dümmlich-unnötigen Situationen und Verhältnisse, in die mensch geraten ist, oder sich halb-wissend was das wieder bedeutet, hineinmanövriert hat: Die enden oft nicht einfach so. Aussitzen geht manchmal gut, aber oft lange und schlecht.
Intervention muss her. Nicht (mehr oder weniger tiefgründig) besorgte Bekannte, die einem das Trinken abgewöhnen wollen. Sondern eine Intervention gegen den Interventionismus. Ja, das Leben ist gerne paradox.
Intervention für das Laissez-faire. Es kommt meist nicht von alleine. 1. Faire (quelque chose) pour  2. afin de pouvoir faire-non et enfin (temporaire) être en mesure de faire quelque chose: Laissez-faire (individuellement et collectivement) soi-même et les autres. Une tâche permanente, une utopie et une réalité vivante possible.

¿Dónde es y está ela ser humanao?

Der Mensch ist, was er ist. (Wenn er plötzlich wäre, was er oft isst, würde er großteils aufhören, diese Produkte der Qual der Tiere zu essen.) Nicht, was er nur behauptet (zu sein u.a.). Aber er ist deshalb nicht festgelegt – auf das, was er aktuell ist, sondern dieses ‚ist‘ kann auch ein gänzlich (praktisch) anderes sein. Es ist dann, alt und neu zugleich, was es (temporär) ist. Dafür muss es das »ist« sein und nicht nur vorgeben/oberflächlich ersetzen. (Unter die Oberfläche zu gehen, oder etwas unterhalb der Oberfläche preiszugeben [zur Preisung → heteronomen Bewertung und Kritik der sozialen Umgebung bis Öffentlichkeit] ist schwierig und oft frustrierend.) Schauspiel gehört zum ‚Leben‘ (sollte aber nicht die Hauptrolle im leben haben?). Es ist mehr Schau als Spiel, bis es vielleicht einmal* »ist«. Wenn mensch kongruent ist mit dem, was die Basis seines Lebens sein könnte.

* „Natürlich“ als Prozess. Und konkret hoffentlich wenigstens immer wieder als Momente der Anwesenheit des ‚Ich’s.