Fortschritt ist keine Frage des strukturellen Namens?


Oftmals wird eine dualistische Konstruktion verwendet. Die eine Seite steht der „anderen“ Seite gegenüber. Der Kontrast schafft Konturen, Grenzen und damit Indentität. Die Einfachheit der Konstruktionen, die auch heute – so traditionalistisch ist der Mensch* – weit verbreitet sind, ist ein ironischer Kontrast zur Komplexität unserer heutigen Zeit/Grundstruktur der Gesellschaft. Die eigene Seite ist für viele die Gute. Natürlich hat man ja „nicht immer recht“. Aber right or wrong, meine Welt ist doch die subjektiv-Objektive, so könnte es für alle sein, vielleicht gibt es Entrückte, die auf andere Weise (aber auch) in sich wohnen. Natürlich soll „jeder nach seiner Facon und so“, „wir“ sind ja tolerant. Aber das [beliebige Abweichung gegenüber sozialnormierter und subjektiver Weltkonstruktion einfügen] „geht zu weit“.

* Gerade bei den „Fortschrittlichen“ aller Einbildungsklassen zeigt sich der Kontrast zwischen Rhetorik und Handeln (tatsächlicher Kommunikation mit Menschen, mit „Anderen“ und Abweichenden) oft besonders deutlich.

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