Archive for Juni, 2013

28. Juni 2013

J’aimerais être une intellectuelle française ou un intellectuel français. Mais je n’suis pas. C’est ça.
Peut-être que je suis un „intellectuel de télévision privée“. Je pourrais être (par exemple »agir en tant que«) une partie de la derrière-garde de la bourgeoisie.

22. Juni 2013

Sinister und Dexter: Herausforderung

Agnostizismus als vita contemplativa: (Teilweise) Klar. Auch als bzw. als Teil einer vita activa möglich?

„Um Himmels willen – oder gerade nicht!“, insistierte der Atheist: An was sollen wir denn dann noch glauben, wenn die Politik zu wenig führt? Und nicht ins Nichts, also auch der Nihilismus nicht das Vakuum füllen will? Zurück zu Augustinus, das weltliche Leben als Strafe und Auftrag Gottes? Es gibt kein Zurück. Aber gibt es ein Vorwärts? Kulturevolutionär ist es eine der Möglichkeiten, aber nicht automatisch und in alle Richtungen möglich. Revolutionär scheitert regelmäßig. Mit autoritären Regeln am Ende des Umbruchs.

Anti-Regel: Radikales Laissez Faire wie im imaginierten „Turbokapitalismus“, (Ultra-)“Neoliberalismus“ etc.

Es gibt keine Gesellschaft (Margret Thatcher) ist noch nicht erfüllt worden. Leider? -> Utopie und Versprechen.

Und „links“ zu sein soll heute weiterhin – wenn es zu großen Ansammlungen von Menschen kommt, und in der (hierarchisch-festeren) Gruppe – bedeuten, dass man(n) dabei gut rüberkommt.

Individualismus ist das einzig linke Linkssein. Und gleichzeitig unpolitisch. Ein Paradox. Aber solche Mehrschichtigkeiten machen das gesellschaftliche Leben interessant.

 

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21. Juni 2013

Idiorrhythmische Einzelstücke

Idiorrhythmische Kommune.

Ich lebe parallel in meiner Fantasiewelt. Keine Parallelgesellschaft, eher eine Parallel-‚Realität‘ -> -Nominalität. Inhalt ist, was mensch daraus macht. Für mich ist Fantasie, als. u.a. die Eigenkonstruktion/-vorstellung von einer Welt nicht unrealer als die technisch-materielle, „realistische“ Welt. Definition von Real ist hier (an-denkensweise) ganzheitlich, nicht aufs Handfeste beschränkt. Praktisch macht die Welt der Vorstellungen das individuelle Leben aus, darin leben wir, als Einzelne, deren Welten (bildhaft und je nach philosophischem Erkenntnis- und Welt-Bild) sich überschneiden oder in Austausch (strukturell) befinden und (individuell) aktiv gebracht werden können. Die Rationalität gebietet uns (objektiv, nicht partikularistisch), die kommunikative Plattform beizubehalten, mindestens so, dass wir uns austauschen, unsere Hilfe anbieten und unsere Grenzen aufzeigen können.

21. Juni 2013

Come on Aileen, I’ll make everything so clean.

Versprechen* und Gefahr** im postmodernen Minnesang. (Und vermutlich zeitlos.)

[* die Reinheit, Ungefährlichkeit, Widerspruchslosigkeit][** die Gefahr, dass dieses Versprechen der Konturlosigkeit und (teils bewusst, teils soziomental) gepflegten Unorginalität auch eingehalten wird.]

Rock’n’Roll (wie jede Musik die in Variationen das Bestehende wiederholt) ist seit den 1950er Jahren [klassischer] und 1960er [alternativer] Rocknroll als Musik -> Geschichte. Große Geschichte. Aber Vergangenheit. Als Sinn des Lebens, Lebensgefühl, wird er wohl immer da sein (meist) bei jungen Personen.

Ist Pop-Musik das Einzige, was übrig ist mit gelebter Attitüde?

[Z.B.: „Rock is dead“ – The Doors und „rock is dead“ von Marilyn Manson]

Rocknroll wird weiterhin sehr häufig zitiert und mit anderen Dingen kombiniert. Mal originell und mal großteils kopiert. Ist es aber kein in der derzeitigen Zeit liegendes Lebensgefühl mehr? Weil es etabliert und zu stark institutionalisiert und symbolhaft integriert ist, in einen anderen Rhythmus. So dass es keinen eigenen mehr hat -> und nicht mehr (ernsthaft, substantiell) provkativ sein kann, nicht mehr primärer Stein der Inspiration ist, sondern überall zitierfähige Oberfläche, zur Projektion von vermeintlicher Lockerheit. Und von echter Nostalgie (welche nicht grundsätzlich falsch ist, aber -> Geschichte).

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19. Juni 2013

Früher – die Lebenden unter Ihnen werden sich erinnern – war manches anders und vieles gleich.

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17. Juni 2013

Treffen zwischen (oder sogar mit) Personen

Wenn man sich z.B. im Durchschnitt vier Mal im Jahr trifft, sieht man sich innerhalb von 50 Jahren etwa 200 Mal. Wenn man sich im Alter von 25 Jahren kennenlernte, sieht man sich also 200 Mal bis man 75 Jahre alt ist. Klingt das viel oder wenig? Ich meine, für eine so lange (oder eben auch nicht so lange) Zeit ist das wenig.

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17. Juni 2013

Gibt es zeitlos-altmodische Dinge? Die würde ich gerne haben, oder sogar kennen.

Abstrakte Gesellschaft oder Kommune? Oder Kommune innerhalb einer arbeitsteiligen, abstrakt-anonym organisierten Gesellschaft?

Entweder alle betroffen/adressiert (und zwar möglichst gegebenenfalls in absoluten Zahlen oder proportional gleich – formal oder konsequenziell). Oder: Einstimmigkeitsregel (generell oder unter den Betroffenen und [materiell oder non-materiell] Bezahlenden).

„Die offene Gesellschaft und ihre Freunderlwirtschaft,“ sagte der mittelalte Neo-Marxist.
„Was die technischen Mängel des heutigen Korporatismus angeht, stimme ich Dir zu,“ sagte der altjunge Neo-Liberale.

15. Juni 2013

Fragmente einer theoretisch möglichen Kommunikation

Kommunikation zwischen verschiedenen Leben. Inter und trans? Beides gut?

Neue, sozusagen für den ‘Mitte‘-Sucher erschreckende These: Immer anders = Immer konform. Das könnte heißen: Die Radikalität liegt in der Mitte. Aber genau von Pendelausschlägen und großer Exzentrik will man doch auf der Suche nach der ungreifbaren Mitte weg. Raus aus der Radikalität? Oder zumindest zwischen die einzelnen, subjektiven Radikalitäten?
Nicht gemeint ist die Radikalität im konstruktiven Sinne, in dem für mich das Potenzial des Begriffs und seiner Bedeutung liegt. Eher hinaus aus der Einseitigkeit, dem Verlangen nach dauerhafter bzw. verfestigter Eindeutigkeit.
Ist ein „raus“ nicht immer selbst radikal? Und radikal muss nicht unausgewogen sein. Es ist eine andere Ebene. Radikal im Sinne von Tiefgang oder Flug über das Kuckucksnest, als zumindest Versuch des Kombinierens von verschiedenen Dingen für Kommunikationspotenzial zwischen relativ unterschiedlichen Subjektivitäten -> Geistig anregend. Das erhält man nicht durch dauerhaftes, pragmatisch-begründetes (nicht ideell-begründet, und auch vermutlich nicht tiefgründig machbar) Beachten des Ganzen – also unausgewogen. Aber vielleicht nur temporär und partiell. Also in einem bestimmten Bereich und für eine bestimmte Zeit.

15. Juni 2013

»Notionen«, um diese herum Vorstellungen

Diese Vorstellungen überschneiden sich teils, gefühlt und gedacht. Diskontinuierlich einzelne Bildkreise | aber innerhalb bzw. als Teil des Weltbildes zusammengesetzt. Zu einem bzw. keinem-einem mehrschichtigen Bild. Ambivalent und unvollständig. Aber nach subjektiven Interessen. Teils Verteidigungsreden für die eigene Lebensführung, teils Sinnstiftung

Fragmente, Diskontinu(al)ität, Non(-)Konsequenzialismus, rational choice, public goods, anonyme Gesellschaft, Distanz und Recht. Emotion von (individuellem) zu Hause aus. Idiorrhythmie – Vernunft – finanzielle Grundsicherung. Die Vernunft als Integrations-Gravitations-Zentrum?

Pendeln zwischen Radikalismus und Mitte. Meist beide Zustände gleichzeitig, nur selten eines temporär losgelöst.

14. Juni 2013

Orte

Utopos

Buch (Monographie)
Barthes, Roland; Coste, Claude; Marty, Éric (2007):
Wie zusammen leben. Simulationen einiger alltäglicher Räume im Roman : Vorlesung am Collège de France.
1. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Edition Suhrkamp, 2402).

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Blick in die Zukunft des politisch-medialen Komplexes