Sinister und Dexter: Herausforderung


Agnostizismus als vita contemplativa: (Teilweise) Klar. Auch als bzw. als Teil einer vita activa möglich?

„Um Himmels willen – oder gerade nicht!“, insistierte der Atheist: An was sollen wir denn dann noch glauben, wenn die Politik zu wenig führt? Und nicht ins Nichts, also auch der Nihilismus nicht das Vakuum füllen will? Zurück zu Augustinus, das weltliche Leben als Strafe und Auftrag Gottes? Es gibt kein Zurück. Aber gibt es ein Vorwärts? Kulturevolutionär ist es eine der Möglichkeiten, aber nicht automatisch und in alle Richtungen möglich. Revolutionär scheitert regelmäßig. Mit autoritären Regeln am Ende des Umbruchs.

Anti-Regel: Radikales Laissez Faire wie im imaginierten „Turbokapitalismus“, (Ultra-)“Neoliberalismus“ etc.

Es gibt keine Gesellschaft (Margret Thatcher) ist noch nicht erfüllt worden. Leider? -> Utopie und Versprechen.

Und „links“ zu sein soll heute weiterhin – wenn es zu großen Ansammlungen von Menschen kommt, und in der (hierarchisch-festeren) Gruppe – bedeuten, dass man(n) dabei gut rüberkommt.

Individualismus ist das einzig linke Linkssein. Und gleichzeitig unpolitisch. Ein Paradox. Aber solche Mehrschichtigkeiten machen das gesellschaftliche Leben interessant.

 

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