Archive for Juli, 2014

19. Juli 2014

Die korporatistische Gesellschaft als persistentes Faktum und Maßstab der Kritik. Als (teils fauler und) relativ stabiler Kompromiss der strukturellen ‚Funktions‘-Institutionen. Mit statueller und monetärer Rollenverteilung, und Innen- und Außenseiten (als verschiedenen Schichten/Struktureinheiten).

14. Juli 2014

Es ist entspannend und sendet mir bzw. bringt in mir zur subjektiven Resonanz, eine ernsthafte Fröhlichkeit, wenn ich Interviews oder Gespräche mit Stefan Blankertz als Videoclips sehe und höre.

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14. Juli 2014

Sollten wir die Woche der möglichen Ablenkung bzw. der Angezogenheit der sozietalen Gesamtstruktur vom WM-Sieg der deutschen Männer-Fußballnationalmannschaft nutzen und das System stürzen?
Oder was anderes ungewöhnliches machen.

10. Juli 2014

Großprojekte, Revolteprojekte

Intentionale Großprojekte wie z.B. die „Parallel-Aktion“ im Mann ohne Eigenschaften, sind keine Projekte in Sartreschem Sinne. Sie sind eine menschliche Strukturerscheinung, die sich in verschiedenen Formen wiederholt. Eine Erscheinung, die sich an den Strukturen orientiert und gleichzeitig an den Zuweisungen/der Ordnung, den Hierarchien und den Rollenverteilungen dieses Feldes mitwirkt. Aber eventuell nicht selbst verursacht * durch die Strukturen, sondern eine anthropologische Erscheinung. Sinnstiftend, status-kokonstruierend und verteilend, Kollektiv-Wettbewerb konstruierend/ermöglichend.
Existenzialistische Projekte sind meines Denkens nach individuell basiert. Ob es intentionale Großprojekte gibt, die Projekte der Revolte sind, ist fraglich.

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*Wobei mensch auch hier dialektische Aufeinanderbezogenheit annehmen kann.

10. Juli 2014

Revolte (hier geschrieben als Camus-Kantisch als Aktivität gegen Unvernunft) in der Praxis ist u.a. das Gegenteil und im grundlegenden Unterschied zum so genannten Pragmatismus* (als Ideologie oder Ausrede). Pragmatisch-„sein“ hier gemeint als eine feststehende, „pragmatische“ Art der Reaktion auf das Leben. Und dabei keine vernünftige, höchstens zweckrational.

* Gemeint ist nicht die Philosophie des Pragmatismus.

10. Juli 2014

In Minderheiten (theoretisch aller Art) ist praktische Anarchie möglich.

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9. Juli 2014

Rational acting for „irrational“ causes – the political economy of political engagement. (Between status-gaining and idealism.)

8. Juli 2014

Strukturen machen den Unterschied, Menschen praktizieren den Unterschied

These: Wir haben es immer mit der in etwa gleichen Menge und Verhältnissen von unterschiedlichen Charakteren von Menschen zu tun. Die Strukturen lassen die Menschen unterschiedliche Seiten und Konsequenzen dieser Charaktere zeigen. Das kann einen großen Unterschied machen in der Konsequenz. Ob es im Tiefgang (oder auch nur knapp unter der Oberfläche) einen Unterschied macht ist fraglich. Ob es utopisch einen machen könnte auch.
Aber konsequenzmäßig ist es wichtig für Menschen, Strukturen zu haben, die bestimmte Arten der offenen Gewalt nicht fördert oder sich dazu neutral verhält. Die strukturelle Gewalt ist weiterhin eine Baustelle.

2. Juli 2014

Das Internet ist – bezüglich seiner Reproduktions- oder Veränderungs-Effekte -, z.B., ähnlich dem Punk anno etwa 1980. Es ist im Stadium der Wiederholung angekommen. Es ist integriert in den gouvernementalen Lauf der Dinge. In Anachronismen, Nischen und Abspaltungen hat es noch Potenzial. Same procedure as every social phenomenon.

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