Archive for September, 2014

19. September 2014

Some of the Scottish independence supporters and activists were so sweet.
This stands for itself, no relativisation needed. (I am, among other things, liberal and try to particularly value absolute moments/moments as absolute. Structure-transcendingly -> not structure-ignorant.)

To have seen these activists was one special moment, a sweet picture. An individual and fragmentary moment, not general history. His- and herstory is not voluntarist.

18. September 2014

Heute meine erste Verlinkung bekommen (ein Blogpost auf sophilosophie wurde verlinkt).
Zuvor bereits heute eine Nachricht auf tumblr erhalten, dass deren Absender tumblr-Beiträge von mir mag. War auch das erste Mal.
Und diese zwei Sachen, nach all den Jahren, gleich an einem Tag. Auf dem Höhepunkt sollte man aufhören? Sollen nicht, können ja. Vielleicht wäre es gut. Aber ich werde vermutlich weiter hier quasi-solipsistisch manche Gedanken eintragen. Ja, mehr Spaziergänge und Ausflüge irgendwohin machen. Besonders in der schönen Spätsommer-/Frühherbst-Zeit. Carpe irgendwas, aber auch wirklich carpe.

17. September 2014

Faulheit und Erfolg als zweifelhaft

„Aber ich liebe auch den Geruch des Erfolgs“ sagte mir der sozialdemokratisch wählende Aufsteiger. Während ich, von mittelbürgerlicher Anhöhe aus, Faulheit predigte.

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17. September 2014

Lähmung durch das postmoderne Ende der Einfachheit, statt postmodernistische Vielfaltsförderung.
Pseudomoderne Rückkehr der Einfachheit statt qualitativ weitergehende Praktizierung der Moderne.

Soziologische Abgrenzungsorgien statt politischer Auseinandersetzung.

 

15. September 2014

Listening to ‚Chris Acid – Das Boot 2012 (Special Mix)‘ and watching Foucault—The Lost Interview‘ conducted by Fons Elders, on mute with subtitles. Where Michel Foucault talks about structuralism, drugs, transcending of structured spaces. The sound and text to me are good together. And in me it says: Foucault, what a beautiful mind.

10. September 2014

„Schon ein bisschen 08/15“ kam mir in den Sinn. „Da höre ich doch lieber die frei zugänglichen Audios von Deepak Chopra, mit seinem synkretischen Zitieren von verschiedenen Perspektiven und seiner wohlklingenden Mischung aus wissenschaftlichen und esoterischen Worten.“

10. September 2014

Eine Idee für einen fiktionalen Text:

Immer wieder,
die gleichen Glieder;

aber nicht die selben.
Abenteuer einer Frau jenseits der Gesellschaftsneurose.

Versuch eines neuen gesellschaftskritischen Schundromans.

 

 

 

 

8. September 2014

Imaginäres Begleitetsein (irdischer Art)

Meine imaginäre letzte Freundin. Mit der ich meine Perversionen und Angst teile. Meine Unzulänglichkeit und das Kapitulieren (aber Tocotronic hörte ich bisher ernsthaft/zuhörend/mitfühlend nur alleine). Eine Frau (ohne Genderfestlegung, wir sind ja nicht im werbungsmäßigen „Traum“), die mein Sein akzeptiert, ohne Taten. [-> Idiorrhythmisches Zusammenleben mit der imaginären Partnerin.]
Oder sollte ich ab jetzt nur noch Taten „sein“/tun, ohne (großgeschriebenes, adjektiv-nomisches) Sein [als postrukturaler Existenzialismus: nur noch im Handeln sein, ohne die Festlegung zur Festlegung kommen zu lassen]?.

Das würde meiner Vermutung der Parallelität des existenzialistischen Lebensangehens entsprechen: Depressive Verstimmungen und kopfüber in die Tat. Wäre eine Möglichkeit.

 

7. September 2014

Gustav Landauer, der im Angesicht des deutschen Kriegstaumels 1914 sagte: »Nichts ist zu hoffen, alles ist zu tun.«

http://www.freiheitsfabrik.de/was-wuerdest-du-tun-wenn-krieg-waere-keine-option/

Ein Satz der für mich die existenzialistische Parallelität zum sprachlichen Ausdruck bringt.

5. September 2014

Rudi Mente war verheiratet sein zu kompliziert. Sein Bruder Ali hatte schon Erfahrungen damit gemacht. „Frag Mente“ hieß es ab und zu, wenn es um das Thema Ehe ging. „Die Ehe als säkulare Einrichtung – sinnvoll? Subjektiv mag das sein. Als gesellschaftliche Bevorzugung wohl eher nicht.“ „Die Ehe war doch mal ein Teil der religiösen Ordnung,“ sagte Sakra. Ob es auf Pergamenten geschrieben steht oder nicht, der Liebe und ihrer möglichen, auch mentalen, Ambiguität, tut das keinen Unterschied. Aber dem Sicherheitsgefühl vielleicht. Ist es das, was Bürgerlichkeit seit dem Ende der, zumindest symbolisch damals Massen vereinigenden, Freiheits-Ideale des Anfangs, ausmacht? Sicherheit? Als Exkrement der bürgerlichen Epoche? Als Argument für Institutionen, die mit dem Ende der alten Religiösität ebenfalls obsolet geworden sein hätten können.

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Der kleine Mann im Kopf

Was wir sind | Was wir sein wollen | Was wir tun

Die Kieker (Die Spoekenkiekerei )

Blick in die Zukunft des politisch-medialen Komplexes

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Ölmalerei, Acrylmalerei und Fotografie.

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