Archive for März, 2015

31. März 2015

»No Women no Kreisky«

Einfluss weiblicher WählerInnen auf parlamentarisch mit-repräsentierten und inskribierten Wandel in der Geschichte.

30. März 2015

Literarischen Teil der Existenz in das Gesamtleben einbringen

Das Schöne am Literarischen ist, dass es nicht real sein braucht [<- süddeutsch für muss]. U.a. nicht derzeit real. Oder auch nicht materiell real, aber denkbar, ob knapp neben dem heute Gegebenen (dem Bündel der Strukturen) oder weiter weg liegend (das knapp neben der Schwerkraft der Strukturen liegende ist vermutlich oft nicht weniger schwierig zu erreichen sein als das „Realitätsfernere“/Utopisch etc.).

Das Eskapistische am Literarischen sollte aus ethisch-politischer Sicht – also wenn es nicht um einen kurzen Urlaub vom Alltag geht, sondern um eine Gesamthaltung zum Leben – nicht für sich stehen gelassen werden, nicht zum bürgerlichen Urlaub werden, um dann den Status Quo wieder besser ertragen/entspannter reproduzieren zu können (was funktionalistisch gegebenermaßen so ist).

[Ein wenig malerisch:] Sondern eingebunden in eine Arbeit für eine strukturbewusste und gleichzeitig individualitätsfördernde Anwendung der Literatur in der Praxis, im Leben. Von und für Gesellschaft, Gruppen und Individuen.

29. März 2015

Absurdität der Mitte
[Individuelle, zuerst potenziell nicht in ihrer Andersartigkeit verharmloste Handlung einfügen]
Mitte: Naja, dieses […], wenn’s unbedingt sein muss – aber maßvoll!“ Wir sind ja tolerant.
Ist die ideologische (nicht die technisch-arithmetisch-nonintentionale) Mitte (unter anderem?) passiv-aggressiv?

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29. März 2015

Sex in einer (Be)Deutung/Verortung: Keine äußer-innerliche Befreiung des Menschen möglich.
Anders (mögliche Möglichkeit): Holistisch und auch analytisch eine entspannte Beziehung zu Körper und Geist zu haben kann eine Emanzipation und Entwicklung bedeuten.

Wilhelm Reich und Michel Foucault, und Frauen machen ihre Dinge.

28. März 2015

Literatur könnte etwas sein – kann potenziell vielleicht etwas sein, – was Politik nicht erreichen kann/wo keine Politik (als solche) hinkommt.

28. März 2015

„[Dieses Mal ist es wichtig.] Jetzt den Wechsel wählen.“

Ein unangenehmer Satz irgendwie. Oberflächlich einfach Werbung. Mittelflächlich vielleicht funktional notwendig für die Reproduktions-Fähigkeit eines Systems – der Satz, aber vor allem der strukturen-auffrischende (nicht revolutionierende) Wechsel. Aber kann mensch den Wechsel wählen? Politisch. Oder sonstwie.

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27. März 2015

Liebe ist eine Krankheit ein einfach oder doppelt (oder auch in verschiedenen Mehrfachkonstellationen) vorkommendes individuelles (Bündel von Gefühlen-) Gefühl.* Sie ist an sich, wie Peter Bichsel zurecht sagt, ein a-soziales (also ein nichtsoziales, kein antisoziales), Phänomen.

Freundschaft ist ein Gefühl.* Treue ist eine Haltung und arbeitsmäßiges Handeln.

Zweckbeziehungen sind einem oder mehreren Zwecken gewidmet, z.B. der Sicherheit oder dem Nicht alleine sein.

Reale Beziehungen können vielleicht irgendwo zwischen diesen Phänomenen (floatingly) verortet werden.

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* Gefühl in einem literarischen, vielleicht nicht psychologisch präzisen, Sinne.

24. März 2015

Flucht in die Materialität – Materielles ist verlässlich.
Flucht in die Idealität – Träumen ohne Störung.
Das eine eher als Aufstieg, das andere post-materielles Privileg. Beide können Sackgassen sein. Was nicht schlecht sein muss, aber vielleicht auch nicht dauerhaft interessant.
Auch die vielgepriesene Mischung bzw. der „Mittelweg“ sind nicht automatisch supergeil.
I gotta find my way, although there is, in life-theopraxis (maybe not in physics), no way predetermined for us. A way that is open, but fixed temporarily in the moment I decide. Offenheit und Bausparen sollten kein Widerspruch sein? Mensch könnte sagen: Scheiß auf Bausparen. Aber in der heutigen Gesellschaft muss es auch jemensch tun. Dann könnte mensch sagen: Vielleicht können wir ja auch für alternative Wohn- und Zusammenlebensformen bausparen? Anfang vom Ende einen schönen Idee oder ein pragmatischer Schritt in eine möglichen, steinigen Fortschrittsweg? Alles schwierig. Aber solange noch Flüchtlinge nach Überleben und menschenwürdigem Leben suchen gibt es (philosophisch) einfachere, und materiell dringlichere Aufgaben. Ohne den Sinn des Ganzen deshalb komplett auszublenden oder ins Reich der reinen Träume zu verbannen.

23. März 2015

Modische Rebellion (ob im allgemeinen Sinne von modisch=temporär schick, oder konkret am Beispiel der Abweichung von der Kleidungsdisziplin/-versicherheitlichung) ist in absurdistisch-existenzialer Sicht ok, solange und sodann es nicht dabei stehen bleibt.

23. März 2015

Es gibt keine Schwarmintelligenz (im rational-säkularen Sinne von Intelligenz). Was es geben könnte ist Darmintelligenz. Nicht nur als vage definiertes und oft nur oberflächlich beschriebenes Bauchgefühl. Welches nicht mit empathischer Intelligenz bzw. Wahrnehmung verwechselt werden sollte.

Der kleine Mann im Kopf

Was wir sind | Was wir sein wollen | Was wir tun

Die Kieker (Die Spoekenkiekerei )

Blick in die Zukunft des politisch-medialen Komplexes

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Ölmalerei, Acrylmalerei und Fotografie.

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