Monat: März 2015

»No Women no Kreisky«

Einfluss weiblicher WählerInnen auf parlamentarisch mit-repräsentierten und inskribierten Wandel in der Geschichte.

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Literarischen Teil der Existenz in das Gesamtleben einbringen

Das Schöne am Literarischen ist, dass es nicht real sein braucht [<- süddeutsch für muss]. U.a. nicht derzeit real. Oder auch nicht materiell real, aber denkbar, ob knapp neben dem heute Gegebenen (dem Bündel der Strukturen) oder weiter weg liegend (das knapp neben der Schwerkraft der Strukturen liegende ist vermutlich oft nicht weniger schwierig zu erreichen sein als das „Realitätsfernere“/Utopisch etc.).

Das Eskapistische am Literarischen sollte aus ethisch-politischer Sicht – also wenn es nicht um einen kurzen Urlaub vom Alltag geht, sondern um eine Gesamthaltung zum Leben – nicht für sich stehen gelassen werden, nicht zum bürgerlichen Urlaub werden, um dann den Status Quo wieder besser ertragen/entspannter reproduzieren zu können (was funktionalistisch gegebenermaßen so ist).

[Ein wenig malerisch:] Sondern eingebunden in eine Arbeit für eine strukturbewusste und gleichzeitig individualitätsfördernde Anwendung der Literatur in der Praxis, im Leben. Von und für Gesellschaft, Gruppen und Individuen.

Absurdität der Mitte
[Individuelle, zuerst potenziell nicht in ihrer Andersartigkeit verharmloste Handlung einfügen]
Mitte: Naja, dieses […], wenn’s unbedingt sein muss – aber maßvoll!“ Wir sind ja tolerant.
Ist die ideologische (nicht die technisch-arithmetisch-nonintentionale) Mitte (unter anderem?) passiv-aggressiv?

Sex in einer (Be)Deutung/Verortung: Keine äußer-innerliche Befreiung des Menschen möglich.
Anders (mögliche Möglichkeit): Holistisch und auch analytisch eine entspannte Beziehung zu Körper und Geist zu haben kann eine Emanzipation und Entwicklung bedeuten.

Wilhelm Reich und Michel Foucault, und Frauen machen ihre Dinge.

„[Dieses Mal ist es wichtig.] Jetzt den Wechsel wählen.“

Ein unangenehmer Satz irgendwie. Oberflächlich einfach Werbung. Mittelflächlich vielleicht funktional notwendig für die Reproduktions-Fähigkeit eines Systems – der Satz, aber vor allem der strukturen-auffrischende (nicht revolutionierende) Wechsel. Aber kann mensch den Wechsel wählen? Politisch. Oder sonstwie.

Liebe ist eine Krankheit ein einfach oder doppelt (oder auch in verschiedenen Mehrfachkonstellationen) vorkommendes individuelles (Bündel von Gefühlen-) Gefühl.* Sie ist an sich, wie Peter Bichsel zurecht sagt, ein a-soziales (also ein nichtsoziales, kein antisoziales), Phänomen.

Freundschaft ist ein Gefühl.* Treue ist eine Haltung und arbeitsmäßiges Handeln.

Zweckbeziehungen sind einem oder mehreren Zwecken gewidmet, z.B. der Sicherheit oder dem Nicht alleine sein.

Reale Beziehungen können vielleicht irgendwo zwischen diesen Phänomenen (floatingly) verortet werden.

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* Gefühl in einem literarischen, vielleicht nicht psychologisch präzisen, Sinne.