Monat: Juni 2015

Hypothesis: Men love more abstractly.

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Absolut und relativ, Gewinnbeteiligung und Systembeteiligung

Wir können natürlich gute Miene zum systemischen (systemgewaltigen, effektiven, eingespielten, mit Urlaub versehenen) Spiel machen. Aber nur wenn wir auch ein bisschen was von dem Gold abbekommen, das die Mine abwirft. Und dann ist auch die Frage nach relativem oder absolutem Wohlstand.

Der Franziskaner und die Liberale kultivieren den absoluten Gewinn an Lebensgehalt.
Ein (jedes?) System tendiert zu (bzw. bewegt die Menschen zu) relativer Ausrichtung und Wohlstands-Definition per Vergleich.

Vereinfacht und verkürzt gesagt:
Ein Liberaler schätzt die Auswahl des Wettbewerbs aber nimmt seinen Lebensweg davon relativ unabhängig.
Eine Konservative verachtet den Wettbewerb, aber pflegt und kultiviert ihn gleichzeitig.

Elternschaft mit Kant

– Ehrlich sein.
– Dem Kind inhaltlich etwas vorenthalten, was es erst später kennenlernen soll.
– Dem Kind etwas vorenthalten/ggf. anders darstellen (als es eher ist), um es noch nicht mit der vollen Eher-Realität zu konfrontieren. (Eher-Realität meint hier die „Realität“ von der gesellschaftlich-aktuell in sozialen Routinen etc. oft ausgegangen wird. Die also zumeist naturalisiert als „die Realität“ konstruiert wird und die die Ausgangsbasis für den Umgang mit dem routinierten Leben darstellt.) Das Kind davon noch zumindest ein Stück weit fernzuhalten, strukturell, unabhängig vom (jeweils in der Gesellschaft gerade aktuellen) konkreten Inhalt. Es also in einer anderen, vor-routinierten?, Welt aufwachsen zu lassen.
– Und gleichzeitig ehrlich sein können? -> was zum Beispiel der Unterschied zwischen wahrhaftig und wahr sein könnte. Aber ist das ein guter Grund für das Kreieren einer anderen Welt für das Kind nach unseren eigenen Vorstellungen? Wird damit, mehr oder weniger effektiv, eine Alternative errichtet, die das Plurale fördert (Fantasie und Wirklichkeit verbindend)? Womit und wodurch (Öffnung für weitere Welten) auch die Routine-Welt nicht als die Einzige erscheint/erfahren wird? Oder wird dadurch nur von effektivem Internalisieren der Routine-Techniken für die Routine-Welt abgelenkt/das routine-technische Lernen ineffizient gemacht? Oder (immer?) von beidem etwas? Wir können träumen und uns selbst eine andere Welt einrichten. Aber das Kind soll sich ja selbst entwickeln können – sollten wir seinem Potenzial keine Steine in den Weg legen, oder bewusst bestimmte Steine (des Anstoßes, der Rebellion, des Erfahrens veschiedener Möglichkeiten etc.)?

Dass ich gar keine Kinder habe ist jetzt nicht entscheidend, es geht ja um die Theorie der Praxis.

Berufe

Ich glaube, ich werde jetzt nebenberuflicher Beziehungsberater. Denn zu Paar- und oft auch sonstigen Beziehungen habe ich eine technisch-strukturelle Distanz.