Archive for Juli, 2015

30. Juli 2015

Ist es das Individuum, konzeptualisiert als relativ unabhängig von den Strukturen;
Ist es das Subjekt, konstituiert durch die Grundstrukturen;
Ist es die Rolle, durch „fachspezifische“ Strukturen gerahmt, mehr oder weniger fest (interpretiert);
Sind es die Strukturen selbst

die wir kritisieren sollten?

Sollten wir Frieden schließen, mit den Individuen, und diese für sich selbst sein und werden lassen, und statt dessen die Strukturen kritisieren, oder das Gesamt-System und seine Systeme? Wobei: Über das System reden wird oft zum Klischee, Klischees über Systeme und Klischees eigenen Verhaltens und Reden in Phrasen.
Oder sollten wir das System als nicht veränderbar sein lassen, und unsere Energie dafür sparen, mit Individuen zu kommunizieren, uns gegenseitig zu inspirieren – aber über was, wenn nicht das System und die Strukturen? Aber die Strukturen habe ich ja nicht ausgeschlossen aus dem Gespräch. Welche Strukturen? Die grundlegenden, auch die eher abstrakt fassbaren oder nur die konkreten Strukturen an „der Front des Alltags“ oder umgekehrt? Vermutlich beides, weil ja wechselwirkend und zusammen auf die Subjekte wirkend.

Herrschaftsloser (freier) Diskurs nach Habermas? Kampf um Hegemonie gegen die Hegemonie wie bei Chantal Mouffe?
Macht ist überall (Foucault), also Macht haben „macht nichts“? Macht fließend halten?

30. Juli 2015

Mitte und Routine

„Ihr Verhalten ist ja wohlfeil“, sagte ich zu dem CDU-Abgeordneten. Dieser nickte zustimmend und zufrieden-oder, er zeigte keine große Regung, zumindest nicht irritiert. Er ignorierte bewusst oder aus Routine die subtile Kritik meiner Aussage(-Absicht). Oder nahm sie, vielleicht bedingt in den systemisch-funktionalen Eigenschaften seiner Rolle, nicht wahr. In der systemischen Folge folgte daraus aber kein Unterschied.

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30. Juli 2015

Ein Schema

schema

Nicht viel aussagend, zumindest nicht direkt. Aber anschauen kann mensch’s. (Wie) eine starke Abstraktion. Ob der Schematisierung der Strukturen, sollte mensch sich, in verschiedenem Sinne, assoziieren und/oder atomisieren oder weder noch. Zygmunt Bauman weiß es auch nicht.

29. Juli 2015

Anhängerinnen oder Anwenderinnen des ‚Kritischen Rationalismus‘ (KR) sollten sich durchaus auch gewahr sein und machen, dass der KR sich durchaus vom Positivismus unterscheidet und seinen Erkenntnismodus anders definiert. Eventuell offener bzw. breiter angelegt, was Wahrnehmung von Dingen als potenzielle neue Informationen und zu berücksichtigende Faktoren angeht?

28. Juli 2015

Manche Sachen erklären wir Menschen uns vielleicht nur deshalb, um uns nicht mehr damit beschäftigen zu müssen. Das kann durchaus legitim sein. Aber zu viele Dinge in Schachteln oder gar Schubladen zu packen kann für manchen vielleicht auch zu reduktionistisch sein.

28. Juli 2015

Liebe zeigt sich am ehesten im literarischen Bereich des Lebens

Liebe ist ein Phänomen, das vermutlich nicht gänzlich erfassbar ist. Sie ist, unter den Erscheinungs- und Erfassungs-Medien, primär in der Literatur zu Hause. Gar nicht in der Soziologie, nicht in der Biologie. Etwas mehr, und doch nur sekundär – im Umgehen damit/Verarbeiten (oder auch im Umgehen), eher bezüglich der dafür anwendbaren Techniken also – in der Psychologie. Eher vielleicht, bleibt abzuwarten, in der Physik – evtl. im Bereich der (Quanten-)Physik des Bewusstseins und der Formung des Universums auf basaler Ebene.

27. Juli 2015

You take a mortal man
And put him in control
Watch him become a god
Watch people’s heads a’roll
A’roll, a‘ roll

Just like the Pied Piper
Led rats through the streets
We dance like marionettes
Swaying to the symphony
Of destruction

[…]

Megadeth (1992) – symphony of destruction

27. Juli 2015

Der Feierabend-Revoluzionär. Er, oder ggf. Sie (aber erfahrungsgemäß würde ich sagen: statistisch vermutlich eher ‚er‘) steht für die Schwierigkeit des system-transzendierenden Denkens und Handelns. Und gleichzeitig vermutlich auch (konkret öfter) für bequemen konformen Lebensstil, der sich eingerichtet hat und nach Feierabend über die „Fehler der Welt“ spricht – eher sprechen als nachdenken. Sprechen als funktionale Therapie. Dann schmeckt das Bier nicht nach Ablenkung, sondern nach weiter Welt (<- das ist ein wenig sarkastisch).

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26. Juli 2015

Leaving in thoughts and (recalibrated) re-entering (because in the causal world necessary*)

Leaving (in thoughts) system functional thinking (of every imaginable system) to have a look, from the thought-worldly reachable outside, on it. Reentering it with a (my example) literary perspective. You can still work purpose-rationally, to survive, be able to afford basic medicine and reaching a little comfort (and maybe doing so more effectively, at least less hampered by fear of being devaluated by governmentality). At the same time you will not have to have/be socially conditioned to systemic success as your main goal, even if you may still devote a vast amount up to most of your time and energy into this area of human action.

___
* necessary here in a physical-psychological consequentialist sense (consequence of human survival and need for food, shelter and certain communication), not in a moral sense.

26. Juli 2015

Verteilung der persönlichen Energie

Viel Stirner, viel Selbst (wenn auch unbestimmt) und weniger Selbstpräsentazion. Und nie vergessen können die Angewiesenheit auf Kooperazion zum Überleben und ein Mindestvorhandensein von Komfor(t).

Der kleine Mann im Kopf

Was wir sind | Was wir sein wollen | Was wir tun

Die Kieker (Die Spoekenkiekerei )

Blick in die Zukunft des politisch-medialen Komplexes

meermoabit

Moabiter Seefahrten

catveldmaus

Ölmalerei, Acrylmalerei und Fotografie.

systemagazin

Online-Journal für systemische Entwicklungen