Ist es das Individuum, konzeptualisiert als relativ unabhängig von den Strukturen;
Ist es das Subjekt, konstituiert durch die Grundstrukturen;
Ist es die Rolle, durch „fachspezifische“ Strukturen gerahmt, mehr oder weniger fest (interpretiert);
Sind es die Strukturen selbst

die wir kritisieren sollten?

Sollten wir Frieden schließen, mit den Individuen, und diese für sich selbst sein und werden lassen, und statt dessen die Strukturen kritisieren, oder das Gesamt-System und seine Systeme? Wobei: Über das System reden wird oft zum Klischee, Klischees über Systeme und Klischees eigenen Verhaltens und Reden in Phrasen.
Oder sollten wir das System als nicht veränderbar sein lassen, und unsere Energie dafür sparen, mit Individuen zu kommunizieren, uns gegenseitig zu inspirieren – aber über was, wenn nicht das System und die Strukturen? Aber die Strukturen habe ich ja nicht ausgeschlossen aus dem Gespräch. Welche Strukturen? Die grundlegenden, auch die eher abstrakt fassbaren oder nur die konkreten Strukturen an „der Front des Alltags“ oder umgekehrt? Vermutlich beides, weil ja wechselwirkend und zusammen auf die Subjekte wirkend.

Herrschaftsloser (freier) Diskurs nach Habermas? Kampf um Hegemonie gegen die Hegemonie wie bei Chantal Mouffe?
Macht ist überall (Foucault), also Macht haben „macht nichts“? Macht fließend halten?

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