Archive for August, 2015

27. August 2015

Ich habe so den Verdacht, dass es öfters mal trivial wird, wenn Systemtheoretiker psychologische Vermutungen anstellen oder ins Psychologische ab(g)leiten.

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26. August 2015

The early bird.
Also a bird.

25. August 2015

Liberalistisch nicht Teil sein und konkret arbeiten

Als Sozialliberalist [literarische Welt(en)] ist mensch nicht Teil der intra-systemischen Notwendigkeiten (der eher echten bzw. wirksamen, und der instrumentell behaupteten). Als Mensch ist auch der Sozialliberalist ein Teil von allem. Und posizioniert sich daher auch innerhalb von System und Makrostrukturen [systemische und strukturelle Welten] – z.B. aktiv oder passiv, kritisch oder resigniert etc.

Symbol-politisch („Wir sind A“, „Wir sind B“, die sich u.a. im Status-Wettbewerb befinden) wird die sozialliberalistische Nichtfestlegung („Defaitismus“/Individualismus etc.) von den geläufigsten symbolischen Identitäts-Verortungen abgelehnt (identitätssymbolisch-abgrenzend, und teils inhaltlich). Nicht nur von „rechts“ uns „links“, sondern auch von der „Mitte“. Die Abgrenzung der Mitte gegenüber dem sozialliberalistischen Unglauben ist dabei als Abgrenzungsphänomen strukturell gleich; inhaltlich ist sie teilweise überschneidend und teilweise unterschiedlich zu derjenigen Abgrenzung von „rechts“ oder „links“ oder anderen Symbolgruppen gegenüber der sozialliberalistischen „Ungemeinschaftlichkeit“.
Als SozialliberalistInnen (oder als ich) nicht die selbsternannte (politisch-symbolistische) ‚Mitte‘ zu sein (und sein zu wollen) ist wichtig, denn sonst wäre es nur ein fälschlich behauptetes „Bessersein“ („Wir sind die Ausgewogenen“ etc.) und kein ernsthaftes Argumentieren. Bei mir vielfach ein innerliches Argumentieren – das reicht meistens, denn das System läuft ohne Argumente. Die Strukturen muss mensch, wenn sie denn Grund dafür sieht – und dafür gibt es viele im Konkreten – im Konkreten bearbeiten. Und individuelles aufgeklärtes Biedermeier bzw. Minderheitsposizion als Warte ohne Perspektive ist nicht schlimm, wenn mensch argumentativ kritisch-rational reflektiert bleibt.

Und aber immer weiß, dass die anderen auch ihre Gründe haben. Argumentativ und reflexiv offen zu sein bleibt also Daueraufgabe.

23. August 2015

An individual and a subject

My individual is existing – itself existing or experienceable by/for me, in fragmented forms and moments. I call the world where the individual lives (or is re-constructable; locatable; from where it can start to reach to other worlds, like maybe sometimes even the structural level): the literary world – a world where individuals are possible and are talking about subjectness and subjectedness, about the living with structures. Whereas in the structural world we are subjects sometimes talking about individualness.

Individuum und System

20. August 2015

„Keine Sorge. Ich mag diese Art Pragmatismus – oder Deinen Pragmatismus – und seine Vermeintlichkeit ebenso wenig wie Du die – oder meine – intellektuellen Theorien.“

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18. August 2015

Nach der Welt

Paulus Feyerabend steht fröhlich an der Gabelung zwischen wissenschaftlichem Himmel und Hölle und sagt: „Poststrukturalisten bitte hier entlang, die Positivisten hatten doch recht.“

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14. August 2015

Literatur als existenzialer Weltaspekt

Wer Literatur studiert fürchtet vielleicht den Tod, aber nicht das Leben.

13. August 2015

Schimanows Sommerakademie

Es war heiß draußen und drinnen warm und etwas stickig. Oberst Grigorij Schimanow kam in einem leichten kurzen Rock und einem Spagettiträgeroberteil hinein. Er ging an die Tafel und schrieb darauf:

Entweder-oder und/oder einserseits-andererseits?

· Praxis und Ideal existieren parallel und treffen sich im Unendlichen.
· Praxis und Ideal treffen sich fragmentarisch und sollten zusammen gedacht aber nicht ohne inhaltliches Zutreffen des schönen Narrativs wegen zusammen-behauptet werden, wo noch strukturelle und inhaltliche Lücken sind.

Dann sagte er:

Mensch könnte zwar behaupten, die Harmonie an sich sei ein Wert – ein Teil der CDU-Welt. Aber es ist dem nicht so, wenn mensch handelt und auf die inhaltlichen und strukturellen Lücken stößt. Ein „Schwamm drüber“ hilft da nicht immer, vermutlich sogar selten. Es sei denn, der betroffene Mensch hat Alternativen, also Ausweichmöglichkeiten – auch Teil der CDU-Welt. Aber diese müssen ‚echt‘ sein, im Sinne von inhaltlich und/oder strukturell existent und praktikabel. Und selbst dann bleibt die Frage:
Lieber im größeren Bereich – in der, bzw. als Vorstellung einer universellen Welt etc. – arbeiten und kämpfen? Oder das nehmen, was mensch zugeteilt bekommt – als Art der vorgeordneten Feudal-Welt?

8. August 2015

Golf

I missed the Cut in Reno, just to watch me cry.

4. August 2015

Halbabstraktes (abstrahiertes) Ich im Konkreten

Jenseits der (notwendigen) Verortung in den Meta-Strukturen, und jenseits des Drangs, das Soziale zu kontrollieren/ordnen

und sich vom Ich, mit seinen Widersprüchen und verschiedenen Seiten, abzulenken.

Abzulenken, und/oder aber auch auf eine andere Art – durch das ’sich‘ in etwas (hinein und als ein bestimmtes ‚Ich‘ auch wieder herauskommend) zu engagieren – einen (anderen/durch Handeln miterschaffenen) Teil des Ichs zu finden:
Durch ein spezifisches Engagement (in/für einen bestimmten – bewusst gewählten oder anderweitig an diesen geratenen – Ausschnitt und Aspekt des Lebens) ein daran ausgerichtetes „Ich“ zu entdecken und/oder zu ko-konstruieren. (Dieses fragmentarische oder teilweise ‚Ich‘ ist nicht falsch: Im konkreten Fall kommt es auf den jeweiligen Inhalt an; und strukturell ist das Engagement für Ausschnitte, und fokussiert auf bestimmte Dinge, vermutlich ein Teil des Lebens. Denn ich kann [und muss] ja nicht holistisch handeln, sondern „nur“ immer wieder angedacht-holistisch [bzw. so viele Aspekte berücksichtigend wie möglich] reflektieren).

Und ein anderer Teil meines Lebens könnte die Nichtprojektion sein (oder ist es eine Rückprojektion vom Sozialen auf ein dadurch strukturell konstituiertes Ich? Kokonstituiert würde ich sagen. Denn vermutlich, wenn ich die Perspektive auf Kräfte und Momente/Potenziale etc. richte, wirken ja im Individuum eigene Momente und soziale Erfahrungen wechsel).

Ein stirnersches Moment im Leben

Nicht Elite und nicht konkrete Masse (allgemeine abstrakte Masse schon, und dann im Konkreten wieder Individuum).
Nicht um die Mehrheit kämpfend, aber um ein eigenes Leben.
Nicht um allgemeine Durchsetzung des eigenen Wegs, darum, den Weg gehen zu können.
Nicht um Hegemonie, gegen autoritäre Anmaßung.

Die Sach auf sich selbst stellen, auch wenn auf den historischen, und (den jeweils) aktuell wirkenden, Strukturen stehend.

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Der kleine Mann im Kopf

Was wir sind | Was wir sein wollen | Was wir tun

Die Kieker (Die Spoekenkiekerei )

Blick in die Zukunft des politisch-medialen Komplexes

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Ölmalerei, Acrylmalerei und Fotografie.

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Online-Journal für systemische Entwicklungen