Liberalistisch nicht Teil sein und konkret arbeiten


Als Sozialliberalist [literarische Welt(en)] ist mensch nicht Teil der intra-systemischen Notwendigkeiten (der eher echten bzw. wirksamen, und der instrumentell behaupteten). Als Mensch ist auch der Sozialliberalist ein Teil von allem. Und posizioniert sich daher auch innerhalb von System und Makrostrukturen [systemische und strukturelle Welten] – z.B. aktiv oder passiv, kritisch oder resigniert etc.

Symbol-politisch („Wir sind A“, „Wir sind B“, die sich u.a. im Status-Wettbewerb befinden) wird die sozialliberalistische Nichtfestlegung („Defaitismus“/Individualismus etc.) von den geläufigsten symbolischen Identitäts-Verortungen abgelehnt (identitätssymbolisch-abgrenzend, und teils inhaltlich). Nicht nur von „rechts“ uns „links“, sondern auch von der „Mitte“. Die Abgrenzung der Mitte gegenüber dem sozialliberalistischen Unglauben ist dabei als Abgrenzungsphänomen strukturell gleich; inhaltlich ist sie teilweise überschneidend und teilweise unterschiedlich zu derjenigen Abgrenzung von „rechts“ oder „links“ oder anderen Symbolgruppen gegenüber der sozialliberalistischen „Ungemeinschaftlichkeit“.
Als SozialliberalistInnen (oder als ich) nicht die selbsternannte (politisch-symbolistische) ‚Mitte‘ zu sein (und sein zu wollen) ist wichtig, denn sonst wäre es nur ein fälschlich behauptetes „Bessersein“ („Wir sind die Ausgewogenen“ etc.) und kein ernsthaftes Argumentieren. Bei mir vielfach ein innerliches Argumentieren – das reicht meistens, denn das System läuft ohne Argumente. Die Strukturen muss mensch, wenn sie denn Grund dafür sieht – und dafür gibt es viele im Konkreten – im Konkreten bearbeiten. Und individuelles aufgeklärtes Biedermeier bzw. Minderheitsposizion als Warte ohne Perspektive ist nicht schlimm, wenn mensch argumentativ kritisch-rational reflektiert bleibt.

Und aber immer weiß, dass die anderen auch ihre Gründe haben. Argumentativ und reflexiv offen zu sein bleibt also Daueraufgabe.

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