Eine Frage


Hypothese: Seit André Lichtschlag aufgehört hat, die Welt verändern zu wollen – bzw. vielleicht eher (oder auch) die politisch-konstitutionellen Grundstrukturen grundsätzlich zu verändern – ist er entspannter geworden.
Aber gleichzeitig ist eigentümlich frei auch offener gegenüber der Provokation als solcher, als z.B. Gegenenergie gegen die Dominanz einer bestimmten reduktiv-zusammenkonstruierten Weltsicht (einer von allen partikularen Gut/Böse-Einteilungen etc.). Der Provokation durch verschiedene konservative Interpretationen-Konstruktionen, und der Gegen-Rede durch liberal-Libertäre und andere.

Ist die anti-autoritäre Grundidee noch da? Und kann ein Libertarier entspannter werden, oder sein, ohne konservativizistisch (z.B. entspannter Biedermeier) zu werden? Stefan Blankertz ‚beweist‘ ja, dass es geht. Aber ist er eine Ausnahme? Und werden idealistische (das heißt z.B. fokussierte, jenseits der Nivellierung sich konstruierende und auf der relativisierten Ebene positionierende) Libertarier statistisch (also andere ‚Ebene’/Aspekt als konkret individuell betrachtet) häufig zu Salon-Libertären (weniger intensiv, weniger gläubig, andere Hobbies, etc.)?

Ein literarischer Verweis, dieses Mal in die Computerspielwelt von Dragon Age Origins: Die vier Schulen im Zirkel der Magi:
http://dragonage.wikia.com/wiki/Fraternities_of_Enchanters.
U.a. mit Loyalisten und Libertarianern.

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