Systeme, komplexe Technologie, Alltag, Menschen


Ist es ‚kognitive Dissonanz‘ (als Phänomen, oder als Handlung, oder anderweitig), wenn ich mir vorstelle?:

Systemperspektive: Die (mehr oder weniger) verschiedenen Sozialen Systeme sind mit jeweils einer eigenen Logik versehen. Sie bilden, wechselwirkend verbunden, ein Gesamtsystem. Die Systeme prägen die Menschen, aber sie sind nicht alles. Aber ohne sie ist/wäre keine heutige Gesellschaft, heutiger Leviathan, vieles nicht.

Die selben Menschen, nicht mal nur die gleichen, tragen (im Sinne Althussers, oder anderweitig) bzw. „handeln“ (nicht, zumindest nicht deckungsgleich: „sind“) das Gesamtsystem und die Teilsysteme.

Das sind Menschen mit Fehlern und Sehnsüchten und biologischer Zusammensetzung etc. Und gleichzeitig sind sie Professorinnen und Fachleute für Hochtechnologie, Ingenieurswesen, Medizin etc., Technikentwickler und -versteher, Kommunikationstechniker, Lebenstechniker etc. Zur Entwicklung oder Ingangsetzung und Instandhaltung und Anwendung von komplexen Techniken in der Lage (als Person und durch die technische und gesellschaftliche Struktur). Ganz alltäglich und immer wieder außergewöhnlich.

Die Menschen „sind“/werden (vielleicht u.a. wie nach Hegel, und/oder anders) durch das Handeln, legen sich aber gerne feste Identitäten u.a. zu. In manchen Momenten kommt es mir erstaunlich vor,

dass es die selben Menschen „sind“, die auf allen diesen (beispielhaft benannten) Ebenen handeln – auf der systemischen, der komplex-technischen und der alltäglichen. Und damit auch wieder etwas ’sind’/darstellen/Rollen und Positionen einnehmen etc.

Dass die selben Menschen (wenn auch in oder als verschiedene Aspekte ihres Lebens) zur Wirkung kommen in und durch beides:

— durch das systemische Handeln,

also durch:
– Systemadaptierendes und –ausführendes Handeln.
– Gelegentliches das System funktional-technisch effizienter machendes Handeln.
– Und, graduell-inkrementell oder punktuell-umbruchartig, system-veränderndes Handeln: Das System wie auch seine ungeplante Veränderung in verschiedenen Rollen&Positionen ausführende und repräsentierende Handeln. Welches als Ganzes/in seiner Richtungsentwicklung etc. ungeplant und nicht absichtlich-kontrolliert ist. Also weder systemunabhängiges Handeln ist, noch vollständig vom System (allein) determiniert.

— und auch durch das alltägliche (eventuell u.a. durch: das Handeln im Kontext der Lebenswelt nach Habermas) Handeln.

 

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