Machen wir uns nichts vor


Machen wir uns nichts vor: Wir machen uns alle etwas vor. Das Leben ist eine Bühne, mit etlichen Subbühnen, mit mehr oder weniger glücklichen SchauspielerInnen und mehr oder weniger angesehenen Rollen. Das Angesehen
– „sein“ (die Position eines Menschen in den Strukturen und [deren] Hierarchien)
– und werden (wie man in der Praxis, in konkreten Situationen behandelt/’eingestuft‘ etc. wird)
ist bei den Rollen am wichtigsten. Und selbst (und teilweise gerade) dann, wenn wir sagen „Machen wir uns nichts vor“, machen wir uns auch, als das, und im Zuge dessen, (wieder) etwas vor.

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