Metapher: Segeln mit konstruierter Karte und relativem Kompass


An Aufklärung arbeiten heißt für mich derzeit, sich seine eigene Bedingtheit immer wieder ebenso bewusst zu machen wie die aller anderen Menschen. Das Eigene zu leben, ohne es für einen Verdienst zu halten. Das ist natürlich idealtypisch, in der Praxis brauchen wir Stufen. Aber zu wissen, dass es die eigenen Stufen sind, und die eines anderen durch dessen Biografie und Zusammensetzung anders sind, könnte gleichzeitig relativieren und das Verständnis schärfen. Gleichzeitig gilt wohl: Ohne Kontraste keine Orientierung, keine Weltkarte zu der wir segeln können. (Segeln ist vielleicht ein gutes Bild, wenn man es (re)konstruiert als: von Wind und Wellen mehr abhängig sein als von eigener Richtungsgebung).

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