Zwischen „weil es halt so ist“ und „weil sonst nichts ist“


Viele Menschen sind grundsätzlich (mit starker Tendenz etc.) in diesen Kategorien verortet: Diejenigen, die anordnen wollen und dies oft auch tun und diejenigen die Anordnungen/Orientierung gesetzt bekommen wollen und diese oft auch bekommen und faktisch auch befolgen (auch wenn sie gerne manchmal von etwas anderem träumen, z.B. rebellisch zu sein etc.)

Ich bin weder das Eine noch das Andere, sitze da zwischen den klar geordneten Stühlen.
Ich mag weder Befehlen noch gehorchen, weder anordnen noch befolgen-wenn ich es für nicht sinnvoll oder schädlich (in einem Kontext) halte.

Man kann sagen: Hinterfrage die Anordnungen. Aber die Aporie des Hinterfragens lauert im Hintergrund. Und zu diesem Hintergrund des Nichts stößt man vor, wenn man weit genug hinterfragt.

Bin ich der individuelle Typ/Sozialcharakter? Ja, vielleicht. Aber um da – nach sozietal-systemischen Standards – erfolgreich zu sein, muss man [Anfügung 01.02.2017:] mit den Logiken spielen können, muss man die Strukturen bei Bedarf einhalten und übertreffen bzw. Alternativen konstruieren können und serialisieren können.

Da ich kein gesunder, vollfunktionaler Mensch bin kann ich darauf auch nicht bauen. Höchstens zur Miete wohnen und hoffen, dass ich in der Not eine WG oder betreute WG finden würde.

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