Archive for März, 2016

18. März 2016

Wenn sie tot sind, vertragen sich die Menschen am Besten. Der Tote wechselt seine Daseinsform im Universum, das eventuell eine Art holografischer Projektion ist. Er ist vermutlich kein Individuum mehr, sondern Teil der Entropie.

Vielleicht trifft man als Toter ja auch sein Anti-Ich (Anti-Teilchen) und vereinigt sich mit diesem zu einem Nirwana-Zustand. Und/oder „einfach“ (aber unvorstellbar) zu einem, oder in das, Nichts.

18. März 2016

The West is the partially Best, and Eastern life philosophy

‚The West‘ brings the money -> the dynamical drive, the division of labour and social and societal differentiaton. ‚The Buddhism‘ brings some realism and broader picture, in contrast (and at the same time possible complementarity) to the particularist reductionist effectivism of capitalism, into the play (the holistic theatre).

17. März 2016

Religion: Agnostizismus, spirituelle Gehirnkonfiguration, semi-instrumentell – kontrarianischer Kultur-Katholizismus, teilweise Buddhismus.

12. März 2016

Fiktive Wahlwerbungs-Sätze

„Deutschland quälen, Grüne wählen.“
„AfD – die Alternative für ein Deutschland, das es nicht mehr gibt.“
„CDU. Wir sind immer stabil und verlässlich da, wo Angela Merkel gerade spontan hinsteuert. ‚Die Kanzlerin‘ steht über den Parteien.“
„SPD, schwache Positionen, dafür deutliche Worte gegen alles was wir als ‚rechts‘ bezeichnen.“
CSU: „Wir sprechen uns zünftig gegen die aus unserer Sicht falsche ungeregelte Einwanderungspolitik von Angela Merkel aus. Etwas daran verändern können wir leider nicht – wir sind ja schließlich in der Regierung.“
„FDP; Wirtschaftsliberalismus ist nie populär, vielleicht finden wir ja irgendwann ein anderes Thema.“
„Linkspartei – Merkel wird das schon machen, aber irgendwas anderes sollte auch noch gesagt werden. Wenn sie nur wollen, nehmen sie Katja und Sahra mit auf Traumreise.“

8. März 2016

Einige fiktive Stimmen vor der Landtagswahl 2016 in Baden-Württemberg

„Die repräsentative parlamentsabgesegnete Regierungsherrschaft ist in einer Krise. Wir sollten mal etwas Neues ausprobieren. SPD und Linkspartei, und ggf. Teile der Grünen und der CDU, rufen eine Räterepublik Baden-Württemberg aus. Bei Daimler und Bosch etc. übernehmen die Betriebsräte die Organisation, und der Aufsichtsrat wird zum wirklichen Aufsichtsrat. Und auf dem Land und auf den Dächern der Städte entstehen landbewirtschaftende Kommunen und räte-demokratische Projekte.
Als z.B. Karl Marx-Leser weiß ich, dass die gesellschaftsstrukturelle Situation stimmen muss, wenn sich solche qualitativen strukturellen Veränderungen ergeben sollen.
Da heißt es: Versuchen, was geht, nehmen, wie’s kommt.“

Interviewer vom weltoffenen Lokalblatt: „Aber das könnten ja alle Ideologien oder Parteien sagen.“

„Ja, schon. Und wenn es alle sagen dürfen, dann ist es Demokratie.“

Poststrukturalistischer CDUler: „Ich möchte eine starke konservative Regierung, damit die Gegenbewegung etwas hat, woran sie sich reiben kann, wo Rebellion inspiriert wird, lebendig und nachvollziehbar bleibt.“

„Ich hätte gerne weiter Winfried Kretschmann als Minischterpräsident. Mit einer knappen grün-roten Mehrheit, damit keine Arroganz aufkommt. Und dazu eine starke AfD als Korrektiv, um etwas mehr Gewaltenteilung zu haben. Und andere Ansichten auch im Parlament vertreten zu sehen, nicht nur im Internet. Ich bin z.B. für den grün-roten Bildungsplan, aber gegen unbegrenzte Massenzuwanderung aus kulturell eigenständigen Regionen.“

„Ich bin für eine starke AfD, um einen wirklichen Rechtsruck zu vermeiden. Und die verschiedenen Positionen zu derzeit großen Themen wie Migration und Euro-Rettungs-Finanzierung auch im Parlament diskutieren und streiten zu lassen. Nicht nur auf der Straße. Zur richtigen Einordnung der politischen Lage werden wir durch das öffentlich-rechtliche Fernsehen ideologisch-pädagogisch betreut. Aber vielleicht ist es gut, auch mal andere Vorurteile zu hören.“

Ein moderater Bürger: „Ich bin gegen die Verkündung und Erzählung neuer Geschlechter und gegen Chaos in den Geschlechter-Verhältnissen. Das ist was für Fantasy-Filme oder die Bohème, die ein künstlerisch-eigenartiges Leben führt.
Wir brauchen eine klare Gender-Politik. Kein Geschlecht ohne Gender, und kein Gender ohne auch was mit Geschlecht. Keine Gesellschaft, wie wir sie kennen, kann funktionieren ohne Geschlechter. Keine Verwirrung halte ich für notwendig. So wie auch Geschlecht nicht an sich notwendig ist, aber für die Gesellschaft, wie wir sie kennen.

Ich hab auch mit dem lokalen Imam bei uns in der Gegend gesprochen. Bezüglich der Geschlechter und der Gender-Verwirrung und dem drohenden Chaos zwischen den Geschlechtern haben wir ähnliche Positionen. Er glaubt auch, dass Gott keine Verwirrung wollte. Er ist auch einer der moderaten Vertreter seiner öffentlichen Religionsausübung.

Man sieht daran auch, dass inter-kulturelle Zusammenarbeit durchaus möglich ist. Wir müssen nur auch die Chancen erkennen und nicht die Risiken betonen, die zunächst mal vielleicht nur ebenso groß sind, aber nicht unverhältnismäßig.“

Eine besorgte Bürgerin: „Ich bin alt und weiß. Aber ich bin nicht bereit, nur deshalb AfD zu wählen. Auch wenn alle sagen, dass ich mit diesen Eigenschaften zu den AfD-Wählern gehören würde und sie mir nahelegen, auch dementsprechend zu wählen. Um keine zusätzliche Verwirrung in die eigentlich so klaren Fronten zwischen gut und böse zu bringen.“

 

 

3. März 2016

Nacktbaden und Schwimmen und Tauchen, Bewegung.
Cocktails schlürfen an der hölzernen Bar am Strand.

Auch als warmer Gedanke, gebunden an den relativen Kontrast der Kälte oder anderer Kontraste. Aber mit einem ‚glimpse‘ of absoluteness/einem Aufscheinen oder einer Vorstellung von Absolutheit („relativ gegenüber dem immer Relativen“ – Jaja.. Ruhe!).

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1. März 2016

Fight for your role/role for the fight

During ‚the week‘ we are working in jobs, ordinary jobs, but it could also be non-ordinary jobs, still they are jobs, and part of the binary „job-nonjob“. At the weekend, we meet to play different roles and have fights. I, for cultural example, and some others play ‚the fascists‘, another group of guys* play ‚anti-fascists‘ trying to make the world a better place by beating the shit out of us. „We against them“ working well (for a satisfactory experience, as long as we stay in the illusion of the game) for both sides. Sometimes we have different chronological orders in which we play out the role-play. But it mostly contains the following elements: We argue, shout paroles and phrases, engage in more or less intense name-calling and individual and group-construction-oriented insults. Sometimes with rather fact-citing or selective fact-cherry-picking arguments, sometimes rather with the big worldview-pictures sabre fencing/clashing of constructs. Often with much emotional input, sometimes bringing some awareness of absurdity into the play by shifting into sarcasm or irony.

Often, it culminates in a scrimmage (double meaning of fight and exercise/sports) and a more or less intense (depends on our energy level, form of the day etc.) fight.

Afterwards we are either going our own way, if we are emotionally still too much into our roles to sit together calmly. Or we are drinking something together and have some lower-profile-role-based group activities, like having conversations about life, playing darts or table football or watching a football game in the saloon.

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* We are mostly male participants, but in other contrastive constellations/role-play settings, we also have female participants.

1. März 2016

Structural and poststructural heresies/agnosticisms

‚Progress‘, as a general principle, is the arrogant twin of ‚backwardness‘

Der kleine Mann im Kopf

Was wir sind | Was wir sein wollen | Was wir tun

Die Kieker (Die Spoekenkiekerei )

Blick in die Zukunft des politisch-medialen Komplexes

meermoabit

Moabiter Seefahrten

catveldmaus

Ölmalerei, Acrylmalerei und Fotografie.

systemagazin

Online-Journal für systemische Entwicklungen