Monat: Mai 2016

Reblog: Auf dem Affenfelsen — kreuzberg süd-ost

Seit Dienstag verbringe ich jeden Abend in der geschlossenen psychiatrischen Abteilung eines großen Krankenhauses, dem Affenfelsen, wie ich sie inzwischen nenne. Wie schnell es geht, wie einfach es ist, jemanden dort zwangsunterzubringen. Eine nicht weiter belegte Behauptung, die von Amtsarzt und Oberärztin durchgewunken wird, ohne ein psychiatrisches Profil zu erstellen, und schon ist ein Mensch, […]

über Auf dem Affenfelsen — kreuzberg süd-ost

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Comedy/Satire, die zuerst einen Punkt (gemeinten Sinn etc.) konstruiert, den es im weißen Rauschen nicht gibt. Und dann diesen Punkt „lustig“ zerlegt. Ist für mich meist nicht lustig. Ist aber, wie das Leben als Erfahrung und Perspektive, Interpretation etc., subjektiv.

Old hat and/or newly combined Erzählung?

Reviving socio-biology with structuralism/structuralist modes of human thinking and structuring/ordering the world?

Human brain -> Big and creative from evolution -> Too big/hot/activist to be calm -> Too differentialist (by nature, with or without being biologically-culturally necessary any more) to transcend the in/out, good/bad etc. dualist constitutions and hierarchical contrast-addiction. And the human need for battle, winning, fighting, and creating problems to solve them and creating new ones again and again and again.

Soziologie, Philosophie, Psychologie

Soziologie macht Desillusion, Beklemmungen und leermütig.
Philosophie ist ein Zirkel — das ist wohl der Sinn der Philosophie (kein allgemeiner Sinn).
Psychologie sollte mich (und jeden der es mag) aufheitern, dabei aber gut und schlecht, Probleme und deren Lösungen, mir (als) praktikabel verkaufen. (Und nicht zu praktikabel, denn der Mensch ist abhängig von Problemen wie von Lösungen.) Im Sinne Pierre Bourdieus: Nicht die Illusion nehmen–das ist nicht nötig (man „weiß“ es ja) und schafft (aus Notwehr der menschlichen Psyche) in der Regel nur neue Illusionen oder Anti-Illusionen. Sondern neue Erzählungen, nach dem Ende des primären Sinns, ermöglichen. Und mich die Suche, die kein fest-stellbares Ziel (nicht fest und nicht an einem bestimmten Ort zu stellen) sein und haben kann, so zu akzeptieren helfen, dass sie kein Ziel mehr haben muss, sondern für sich steht und läuft und was sie so macht.

Namensdebatte im Café Milani

„Für Namen kann man kämpfen, Namen geben Zuordnung und Sinn.“
„Sekundären Sinn.“
„Ja, aber aller Sinn ist sekundär.“
„Nach dem Motto: Die Existenz geht der Essenz voraus im Sartre’schen Existenzialismus?“
„Jo. Und auch – in den Regeln des Rationalismus – richtig zu sagen: Im Existenzialismus, nicht erkannt vom Existenzialismus, sondern innerhalb der Regeln des Sprach-Spiels oder sonstigen Sozusagen-Spiels des Existenzialismus.“