Der Mensch versucht es mit allen Tricks. So kann man es nacherzählen. Da das aber prinzipiell (im philosophisch-basalen Sinn) alle betrifft, ist damit nichts Differenzielles ausgesagt. Das ist aber eigentlich gut, denn das Egalitäre ist für die Praktizierung des Individualismus nicht uninteressanter als das narrativ Hierarchische. Und subjektivistisch ist die unangenehme Erkenntnis der philosophischen* Gleichheit der Anfang der (im Hobbesianischen Sinne rationalen) Bearbeitung der Pluralität der Perspektiven und Interessen.

___
* Philosophische Gleichheit u.a. als ethisch** gleiche Grund- oder Start-Essenz jedes Wesens (hier künstlich beschränkt auf: Mensch) in jeder einzelnen Situation (zumindest am theoretisch-analytischen Beginn jeder singulären Situation)
** Wenn man den Begriff der Ethik verwendet, oder auch ‚meta-ethisch‘ — was technisch (theoretische Analyseebene) etwas anderes ist, aber nicht substanziell.

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