Aufrichtige Fernstehenden-Liebe scheint nur abstrakt (und daher eigentlich keine Liebe?) eine (Re-)Konstruktionsmöglichkeit zu sein.

Fernstehenden-Ideologien — also Einteilung z.B. der „ganzen“ Welt und von Menschen, die wir nicht kennen etc. — scheinen hingegen recht einfach.

Unsere subjektiven Urteile und Einordnungen über (weniger: von) Menschen sind subjektive Wertungen (III) von subjektiven Interpretationen (II), die wir über Menschen (I? – jeder Mensch wiederum als plurale Komposition) konstruieren.
In Momenten (singulär, der Moment kennt keine Ideologien oder andere strukturalen Strukturierungen) und meta-momentan (erzählerisch etc.) mit Bezug auf unsere subjektiven abstrakten Rahmen/Maßstäbe (Ideologien, Erzählungen, und ggf. anderes).

a) Die kontingente Einordnung von Menschen (also: unserer Interpretationen von ihnen), denen wir situativ schon begegnet sind.

b) Die kontingente Einordnung von Menschen, die wir nur als abstrakte (abstrakt-konkrete und abstrakt-abstrakte) Gruppen „kennen“ — z.B. psychologische „Charaktere“, „Typen“, soziologische „Schichten“, „Altersklassen“ etc., oder als Ideologien, „Kulturen“, etc.

Diese abstrakte Ordnungsebene b) (worunter ich u.a. die Einordnung und Bewertung von Fernstehenden zähle) kann meiner derzeitigen Einschätzung nach interpretiert werden als:
Ergänzung zu den Einordnungen der näheren Umwelt, um abstrakte Ordnung zu schaffen, wo keine objektive Ordnung ist (ontologisch) oder keine erkannt werden kann (epistemologisch) — sonst müsste man sie ja nicht konstruieren.

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