Allgemeiner Derzeit-Zustand des Bereichs ‚Utopie/n‘ in meinem Denken.
Mit Anklang auf den Text ‚Berührungsangst‚ von Milch_Honig.

Die technologische Utopie ist derzeit die einzige Hoffnung auf (quantitative und vielleicht sogar qualitative) Veränderung, die ich habe.
Das 2.0 als Veränderung der sich immer wiederholenden reduktiven Musterung in 1.0. Dass die Utopie erreicht wird ist fraglich. Ob es, wenn sie erreicht wird/ist, besser ist, ist ungewiss.
Die Existenz als zusammengefasste (als-ob-)Ganzheit ist ambivalent. Ob sich diese, dem menschlichen Ganzheits- und Eindeutigkeits-Drang/-Muster/-Aspekt entsprechende, Reduktion beim Menschen (oder Postmenschen) in plurale Erfahrungen aufteilen kann, ist für mich eine der Fragen (m)einer Utopie 2.0. Eine Pluralisierung, wo weder das Private noch das Öffentliche eine als-ob-Ganzheit darstellen, innerhalb oder zwischen denen es um die selektiv-reduktive Ordnungsfestlegung und Hierarchie (Hegemonie) geht. Eben (gleichermaßen, gleicher Maßstab, rational) auch keine Hegemonie des einseitig-aspektuell ‚Unbegrenzten‘, was in anderen Aspekten dann um so mehr begrenzt und die Existenz-Pluralitäts-Erfahrung normiert und reduziert.

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