Kategorie: Existenzialphilosophie

Ich sage gerade (und ungerade): „Wenn es einen Gott gibt [Ontologisch: gibt. Und theoretisch: wenn es einen oder mehrere etc. gäbe] , muss jemand (mit etwas Rebellischem/nicht einfach Akzeptierendem oder schlicht basal zur Strukturierung und Hierarchisierung Gottes Anderem, als [momentanem, und ggf. serialisiert-muster-reproduziertem] Kompositions-Inhalt) gegen ihn rebellieren. Luzifer hat das getan. Er ist ein Beispiel für die Nichtganzheit, für mich als Existenzialisten. Für einen ontologischen Basal-Strukturalisten ist er ein mögliches Beispiel für die strukturale Kontrast-Bindungs-Idee/-Interpretation.“

Dem Jesuiten der mir kurz zuhört stehen offiziell/institutionell die Haare zu Berge. Und ‚innerlich’/daneben/parallel freut er sich daran. Wir lächeln und gehen unserer sekundären konstruierten Wege.

Advertisements

Die Dialektik zwischen Depression und Momenten der Irrelevanz von Gesamtheits-Konstruierungen (wie ‚Leben‘, ‚Ich‘, ‚Sinn‘ etc.).

Die Nichthierarchisiertheit der basalen Existenz. Kotzt mich an (als: keine Orientierung, keine Teleologie, was man verbessern, ändern, erreichen könnte, Kein Gott – praktisch oder theoretisch). Und diese Nichthierarchisiertheit der Existenz ist großartig (absolut) und parallel dazu besser (sekundär relativ): besser als wenn die Existenz hierarchisiert wäre.
Das, was auch (und eigentlich und un-absolutierbar und un-relativierbar) ankotzt ist die sekundäre Hierarchisierungs-‚Ebene‘, all die (basal voneinander unabhängigen, erst partikular reduktiv und nichtobjektiv zusammenkonstruierten und strukturierten) Aspekte der Hierarchisierung des Lebens, die unausweichlich parallel auch da sind. Zeitlos wie alles Existierende als solches.

Es gibt einen Gott – Was soll das?
Es gibt keinen Gott/keine objektive Ordnung der Dinge – Was soll das?

Leiden an Unbestimmtheit (Auch ein Buchtitel von Axel Honneth)
Und
Leiden an Bestimmtheit

Singulär-Existenzialismus und Rolle der Gewaltenteiler

Die absoluten und die relativisierten Aspekte der Existenz (Erfahrung und Anerfahrung etc.).

Für die absoluten (basalen) Momente, singulären Dinge, Kompositionen und Konstellationen gibt es keine Hierarchien, keine (serialisierten etc.) Strukturierungen, keine Hierarchisierungen.
Für die relativisierten Aspekte bedarf es (nach der sekundären Rolle der Gewaltenteiler) eine Gewaltenteilung, einen parallelen (weder a priori noch a posteriori) Gewaltenausgleich, der z.B.
– zur Nullsumme strebt und de-intensiviert
– (aus meiner jetzigen singulär-existenzialistischen Sicht/Interpretation): sich nicht an der strukturalen Nullsumme orientiert, sondern den Widerspruch offen hält und damit die An-Erfahrungsmöglichkeiten der basalen Dinge und der Existenz-Parallelität (‚Vielfalt‘ im offenen Sinne, nicht im ideologisch konkretisiert-fixierten) offen theopraktiziert. (Die Strukturierungs-Rollen und die Intensivierer haben andere ‚Rollen’/’Aufgaben‘.)

Auch wenn es sich romantisch anhört. Es gibt keine letzte Hoffnung. Es gibt Hoffnung und Hoffnungen. Keine Hierarchie und basale Chronologie der Hoffnungen. Existenz ist parallel.

Was macht eigentlich ein Mitglied einer “Ethikkommission“?
Das was alle anderen auch machen.
Ethik ist kein Objekt, nicht basal existent, es ist Teil der Gewaltenteilung der Konstruktionen.