Kategorie: Existenzialphilosophie

Praxis ist die ’neue‘ Theorie. 😉

Theopraxis (die Theorie als Praxis und umgekehrt theoretische Aspekte der Praxis u.s.w.) ist ja eh immer. Und eine zur Analyse konstruierte Trennung zwischen Theorie und Praxis ist auch immer möglich.

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Everything Zen, Zen, Zen.

‚Of course‘ not every existence experience is Zen. But ‚everything‘ can be Zen

– in a moment and as a moment of existence (moments that exist absolute, basically not relative. That don’t sound with the need to hierarchise them, relative to other moments etc.),
– as resound-experience of: some thing ‚in me’*/in my existence-experience
resounds (in a moment, and in a moment-/singularity-based projection)
with another (basically singular) existing thing. In the case here: A resounds with or as something I interprete/conceptualise as Zen.
One can interprete this (here fragmentarily-conceptualised) ‚Zen‘ experience as:
– A part/aspect of ‚me‘ resounds with another thing/existence/platonic idea/etc. and they resound as/they ‚form‘ a new singular experience – for example a Zen Moment.
– Or a part/aspect of ‚me’/my experience resounds with a Zen Aspect of Existence it’self‘. And this resound forms a new kind of thing and Zen-ifies the respective resounding aspects – whichever they are, for example: a current joy, pain, erotic, sexual feeling, eating, producing something or consuming etc., boredom, excitement, experience of nature, art, communication, a talk, a reflection, and any other potentially Zen-ified ‚thing’/moment.

Zen experience (or other phenomena&experiences) here conceptualised as a basically singular moment (point) and as a singular series projection (line, fractal, etc.). Experiencing a basically timeless, singular, existing ‚thing‘ – in a Zen Moment or any other (names and interpretations). And secondarily conceptualising ’such moments and projections‘ abstractly as for example an aspect or phenomenon of existence – among all other basic singular things and secondary abstractions&structur(is)ations of the parallelity of ‚existence‘ (as a nonwhole summarisation).

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* ‚in me‘ here as: resounding with something in my secondary construction of a unitary ‚I’/’me‘.

Gerade ‚weil‘ (nonkausal) wir es nicht ‚wissen‘, es keine Letztbegründung und

– aus meiner singulär-existenzialistischen Interpretation der Existenz ‚gefolgert‘ (nonkausal, angeklungen, in sekundäre Verbindung gesetzt) –

keine Ganzheit und Ganzheiten gibt (nur als Konstruktionen, die immer auch die Parallelität ihrer Unganzheit mit sich anklingen). Das ist die (/eine) Bedingung dafür, dass wir uns gegenseitig mit unseren Interpretationen (abstrakt) und Ideologien (als konkrete Herrschafts- und Hierarchie-Forderungen) auf den Geist (abstrakt) und mit unseren Körpern und Energien (als sekundäre Zusammenfassungen) aufeinander los gehen, und uns ideologisch abgrenzen.
Zeitlos, als starke (statistische, quantitativ häufige) Muster. Und aus singulär-existenzialistischer bottom-up-Sicht: Auch diese Muster sind nicht ganz/basal keine abgegrenzte und wahre Einheit (nicht für sich und nicht für andere sekundäre Konstruktionen). Auch die schönsten sekundären Einheits-Konstruktionen sind keine Ganzheit. Und daher ‚Widerspruch’sfähig, Widerspruchs-aufweisend <-> widersprüchlich und Widerspruch ‚wird’* ihnen entgegengebracht – denn auch sie haben keinen größeren Anspruch auf Befolgung/ideologische Geltung als alles andere und als ‚Nichts‘. Das ist (in möglicher, und nie alleiniger, singulär-existenzialistischer Interpretation) die abstrakt-generelle Gleichheit ‚der Existenz‘ bzw. von allem (basal singulär) Existierenden. Diese Gleichheit/Nichthierarchie sitzt – sekundär – wie ein Stachel im menschlichen Drang zur Hierarchisierung und fixierten Strukturierung (als Ideologien und Weltbilder). Und – basal – existiert sie neben ihm (basale Parallelität der Dinge), und klingt verschiedentlich mit diesem ‚Trieb’/Muster an. Zeitlos.

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* ‚Wird’/’Werden‘ ist sekundär. Das Sein ist basal singulär, keine Bewegung und kein ‚Prozess‘. Die Verknüpfung zu Serien/Bewegungen/Dynamik etc. sind sekundär-existente (abstrakt-generell als Phänomen existierende, basal auch singuläre) ‚Erzählungen‘ etc.. Diese Serienerzählungen werden partikular (kontingent und nichtobjektiv) (z.B. weltbildlich und ideologisch) strukturiert und zueinander zugeordnet und auf- und abgewertet/hierarchisiert.

Ich sage gerade (und ungerade): „Wenn es einen Gott gibt [Ontologisch: gibt. Und theoretisch: wenn es einen oder mehrere etc. gäbe] , muss jemand (mit etwas Rebellischem/nicht einfach Akzeptierendem oder schlicht basal zur Strukturierung und Hierarchisierung Gottes Anderem, als [momentanem, und ggf. serialisiert-muster-reproduziertem] Kompositions-Inhalt) gegen ihn rebellieren. Luzifer hat das getan. Er ist ein Beispiel für die Nichtganzheit, für mich als Existenzialisten. Für einen ontologischen Basal-Strukturalisten ist er ein mögliches Beispiel für die strukturale Kontrast-Bindungs-Idee/-Interpretation.“

Dem Jesuiten der mir kurz zuhört stehen offiziell/institutionell die Haare zu Berge. Und ‚innerlich’/daneben/parallel freut er sich daran. Wir lächeln und gehen unserer sekundären konstruierten Wege.

Die Dialektik zwischen Depression und Momenten der Irrelevanz von Gesamtheits-Konstruierungen (wie ‚Leben‘, ‚Ich‘, ‚Sinn‘ etc.).

Die Nichthierarchisiertheit der basalen Existenz. Kotzt mich an (als: keine Orientierung, keine Teleologie, was man verbessern, ändern, erreichen könnte, Kein Gott – praktisch oder theoretisch). Und diese Nichthierarchisiertheit der Existenz ist großartig (absolut) und parallel dazu besser (sekundär relativ): besser als wenn die Existenz hierarchisiert wäre.
Das, was auch (und eigentlich und un-absolutierbar und un-relativierbar) ankotzt ist die sekundäre Hierarchisierungs-‚Ebene‘, all die (basal voneinander unabhängigen, erst partikular reduktiv und nichtobjektiv zusammenkonstruierten und strukturierten) Aspekte der Hierarchisierung des Lebens, die unausweichlich parallel auch da sind. Zeitlos wie alles Existierende als solches.

Es gibt einen Gott – Was soll das?
Es gibt keinen Gott/keine objektive Ordnung der Dinge – Was soll das?

Leiden an Unbestimmtheit (Auch ein Buchtitel von Axel Honneth)
Und
Leiden an Bestimmtheit