Schlagwort: Atomismus

Die Muster der “Komplexitätsreduktion“ — des Gleichsetzens singulärer Wahrnehmungen & Interpretationen, sekundär erzählt als Erfahrungen etc. — sind auch Muster der Existenzreduktion. Die Muster existieren sekundär. Die Existenz existiert als (abstrakt-abstrakt auf einen Begriff gebracht:) ins Singuläre offene (finit oder infinit) Singularitäten (eigentlich: Singularität), die zeitlos parallel existieren. Sie nehmen verschiedene Ausformungen und Interpretationen an und ‚finden’/phänomenologisch: erscheinen als verschiedene Anklänge und Nichtanklänge. In singulären Momenten und als fraktale (nichtidentische, Ähnlichkeit habende oder reininterpretierte) Fortsetzungs-Erzählungen sekundär zusammengefügt.

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Was machen Atome so? Haben Atome interessante Hobbies und Abwechslung? Das kann sein. Wer nicht nur (bzw. hauptsächlich oder energie-fokussiert) an relationalistischen Fixierungen orientiert ist, hat vielleicht pluralistischere Ansichten.

[Variatio delectat. Offenheit delectat und verunsichert und strengt an. Aber wer durch weniger sekundär de-subjektivierenden Relationalismus vielleicht Energie spart, hätte diese vielleicht für andere Hobbies im ernsthaften Sinne übrig.]

simplified distinction of atomism and anti-atomism to clarify differences
simplified distinction of atomism and anti-atomism to clarify differences

Against generalised praise of loneliness, but (as this is much more common and forceful, as a counter-weight) more against the ideological instrumentalisation of a superficial and wrong image of Atomism. Atomism as a philosophical, in pure not an empirical, phenomenon existing as an analytical extrapolation and an ambiguous thing with potential.

Gefahr für Wirtschaft und ordentliche Lebensführung: Der „Atomismus“

Hei, mal was „Überraschendes“ (für manche schon): Wenn der Individualismus eines Menschen sich in der Feststellung erschöpft, dass jeder Einzelne sich funktionalistisch und normativ, innerlich wie äußerlich, den jeweiligen (von der jeweiligen Gesellschaftsatmosphäre und den angesagten Ideologien und ihren Repräsentanten „selbstlos“ vorgegebenen) Gegebenheiten anzupassen „hat“, also individuell „verantwortlich“ dafür sei, seine Individualität abzutöten/zu überwinden (mit oder ohne „Hilfe“), dann ist es kein Individualismus. Ja hoi, denke ich in nichtstandardisiertem oberschwäbischen Dialekt. (Dialektisches Denken ist wieder was anderes, könnte damit aber auch verbunden werden.)

Dieser Hinweis enthält ein wenig Ortega y Gasset, soll aber kein Pessimismus aus inhaltsarmen Distinktionsgründen sein, sondern an-gedachter, fragmentarisch unvollständig und in Momenten, nicht Festlegungen, an-angewandter Pluralismus.

Mein derzeitiges Verständnis/Erzählung von Individualismus ist: Dass es hinter allen ent-individualisierten, gemusterten, strukturierten, kontingent geordneten und hierarchisierten Mustern und Festlegungen (selbst- und fremd-autoritären Vergewisserungen und Hierarchie-Ideologien als Weltbildstabilisierungen etc.)
immer noch eine Welt der individuellen Dinge gibt, die wir ab und zu in schönen — weil sie nicht die ewige Wiederholung der Strukturierungen sind — ‚Momenten der Individualität‘ als Individualität an-wahrnehmen/erleben können.