Schlagwort: Dragon Age Origins

Give me Flemeth, that’s what I want.

Advertisements

„You know, one good thing about the Blight is how it brings people together.“

Alistair. Dao of Alistair. Dragon Age Origins Philosophies of Characters/Roles.

Wir waren nie so glücklich, als da, wo (Raum- oder Materie-Konstellation/Anklang etc.) wir in der Naturkatastrophe oder bei der Belagerung zusammengearbeitet haben und ein abstraktes Ziel konkretisiert ‚teilten‘.

Meta-Physik der Ebenen

Dinge, die überflüssig sind.
Mehr als flüssig. Können, so unsere physikalische Kenntnis* Plasma, Gas oder festen Aggregatszustand haben.
Überflüssige Dinge können daher interpretiert werden als:
Ein Teil der Luft, die wir atmen.
Als ein Teil der Ursuppe.
Und als ein festes Fundament, auf dem wir uns bewegen oder stehen** können (und dabei sitzen, liegen und was sonst möglich ist) . Auf dem wir beobachten und/oder reflektieren können. Und z.B. von Insel zu Insel der Träume laufen. Wie z.B. die ‚Inseln der Träume‘ in (der Welt des Computerspiels) ‚Dragon Age Origins‘.

Aber im Computerspiel wird, so glaube ich derzeit, deutlich, dass die Realität innerhalb des Computerspiels nicht prinzipiell von der Traumwelt/Traum-Ebene innerhalb des Computerspiels unterscheidbar ist. Nicht (klar) unterschiedlich für die Gesamtheit der menschlichen Interpretation -> Wahrnehmung und Verarbeitung. Und dieser  vielleicht Übergang, oder Ähnlichkeit bishin zu Gleichheit in bestimmtem Aspekt zwischen Flüssigem und Überflüsigem. Jedenfalls deren nicht-prinzipielle Trennung (oder sogar prinzipielle Nicht-Trennung) und fehlende Hierarchie zwischen den verschiedenen Ebenen hat vielleicht auch ontologischen Charakter.

__
* Kenntnis hier als kritisch-rational in weitem Sinne und pragmatischer Zwischenstand.
** Stehen und von dort aus beobachten, reflektieren, träumen etc. als absolutes (platonisches) Stehen. Und/oder als relatives Stehen/Nichtbewegen, relativ zu uns selbst?

Eine Frage

Hypothese: Seit André Lichtschlag aufgehört hat, die Welt verändern zu wollen – bzw. vielleicht eher (oder auch) die politisch-konstitutionellen Grundstrukturen grundsätzlich zu verändern – ist er entspannter geworden.
Aber gleichzeitig ist eigentümlich frei auch offener gegenüber der Provokation als solcher, als z.B. Gegenenergie gegen die Dominanz einer bestimmten reduktiv-zusammenkonstruierten Weltsicht (einer von allen partikularen Gut/Böse-Einteilungen etc.). Der Provokation durch verschiedene konservative Interpretationen-Konstruktionen, und der Gegen-Rede durch liberal-Libertäre und andere.

Ist die anti-autoritäre Grundidee noch da? Und kann ein Libertarier entspannter werden, oder sein, ohne konservativizistisch (z.B. entspannter Biedermeier) zu werden? Stefan Blankertz ‚beweist‘ ja, dass es geht. Aber ist er eine Ausnahme? Und werden idealistische (das heißt z.B. fokussierte, jenseits der Nivellierung sich konstruierende und auf der relativisierten Ebene positionierende) Libertarier statistisch (also andere ‚Ebene’/Aspekt als konkret individuell betrachtet) häufig zu Salon-Libertären (weniger intensiv, weniger gläubig, andere Hobbies, etc.)?

Ein literarischer Verweis, dieses Mal in die Computerspielwelt von Dragon Age Origins: Die vier Schulen im Zirkel der Magi:
http://dragonage.wikia.com/wiki/Fraternities_of_Enchanters.
U.a. mit Loyalisten und Libertarianern.