Schlagwort: Existenz

A: Die Struktur ist alles, die Existenz ist nichts.

B: Die Existenz ist basal, die Struktur ist kontingent.

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Namen

In den absurden und selbstwidersprüchlichen Welten (des Sozialen, der Sprache, etc.) bin ich auch unterwegs. Unterwegs als mich bewegend, bewegt werdend oder inert und die Welten bewegen sich. Und/oder es ist alles eine Vorstellung (für uns -> z.B. im epistemologischen oder im theologischen Sinne etc.).

An der absurden Seite (und/oder Grunderscheinung) der Welt, die meinem Durchflussapparat (den ich Subjekt nenne) immer wieder stark auf- und ein-fällt, mochte ich im gerade vorhergegangenen* – vor ich diese Zeilen schrieb – Moment nur Namen. Namen sind wie Schall und Rauch, aber Schall und Rauch existiert (für mich nicht weniger als andere Dinge und, in diesem Moment, aktuell/vordergründig). Namen, bei denen man sich teilweise bewusst ist, dass sie nur Konstruktionen sind und die doch eine Bedeutung haben können (für jemanden) – als ästhetisches Sein; oder als Anhaltspunkte/indirekt die Welt, vielleicht auch mal anders, Re-Konstruierendes. Wenn man — in Momenten und als Herangehensweise — Namen nicht (nur) in ihrer technischen ‚Funktion‘ als Zuordnungsinstrumente wahrnimmt, sondern als offene/ernsthaft nicht-funktionalistische An-Deutungen, kreative Zu-Deutungen und subjektive Äußerungen, die andere — in ihrer Subjektivität — offen und nichtgleich, und gleichzeitig als vom Anderen wahrnehmen können. Was daraus dann entsteht weiß man vorher eh nicht.

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* Ontologisch physikalisch oder epistemologisch-rekonstruiert als Zeitfolge

Ähnlich (und/oder mehr oder weniger gleich)
wie in manchen Zeiten gehäuft (oder in allen Zeiten [oder auf allen Zeitscheiben] ähnlich) viele Menschen auf einen Messias warte(te)n.
So warten vielleicht viele heute (oder “ ähnlich),
in gleicher Weise oder ähnlich.
Auf einen neuen Schritt in der Geschichte der Menschheit oder der Entwicklung des Lebens und der Existenz auf der Welt.

Eklektisch und Phrase und gefühlt was dran?

Was ist die Liebe vor dem Hintergrund des Nichts eines nicht vorhandenen allgemeinen Sinnes des Lebens, und allem was existiert, und aller – aufeinander bezogener und nichts darüber hinaus aufweisender – Vorgänge?

Was ist das Nichts im Vergleich zur Liebe? (-> Weiterhin Nichts)

Wenn das Nichts keine Aussage macht (über Sinn etc.), hat es dann trotzdem von sich aus einen objektiven (bzw. nicht nur von uns Menschen selbst gemachten) Effekt auf unser Leben? Oder ist es nur das, was wir mit unseren (vielleicht gleichzeitig zu groß und zu klein geratenen) suchenden Gehirnen daraus machen? Und wenn wir Liebe oder Spaghetti Essen als wichtiger als das Nichts erachten, verliert es dann seine von uns selbst gemachte/empfundene Wirkung oder wird relativ unwichtig?

Das erinnert mich jetzt auch an Bücher von Michael Ende. Das Nichts und das Leben in der Unendlichen Geschichte.