Posts tagged ‘Michel Foucault’

10. Juli 2017

Heterotopien (z.B. Michel Foucault’s Be-Griff) neben den verschiedenen Mustern, nicht anstatt dessen (denn keine Fixation/objektive Reduktion der Parallelität. Und kein Ersatz des einen singulär basierten Existierenden durch ein anderes).

Relativisierte Ebene (abstrakt-abstrakt zusammengefasst)/bzw. singulär basierte Aspekte:
Gewaltenteilung zwischen verschiedenen Mustern und Strukturierungs-Postulaten/Klängen/Kompositionen. (Man klingt daran auf verschiedenen Weise an und nicht an.)

Absolute Dinge und Aspekte:
Parallele Existenz der (absoluten bzw. als existierend) Dinge und der Kompositionen neben ein ander
und neben den sekundären Muster-Ballungen/sekundären Muster-Gleichsetzungen und (Muster-)Abgrenzungen zwischen Mustern. (Musterartige Abgrenzungen zwischen Muster-Musterungen als ‚Muster’haftes Verhalten. Zum Beispiel. :-). Anders anformuliert: Interpretierbar z.B. als sekundäres An-Konstruieren [eines ‚Teils‘ des ‚Subjekts‘] an das basal singuläre sekundär serialisierte Muster.)
Und an ein ander anklingend und nicht anklingend in singulärer Weise und ggf. die fraktale Weiter-An-Knüpfung/An-Klingung zwischen Dingen und Kompositionen. Und/oder deren Veränderung, anders klingen, neu klingen, etc.

29. März 2015

Sex in einer (Be)Deutung/Verortung: Keine äußer-innerliche Befreiung des Menschen möglich.
Anders (mögliche Möglichkeit): Holistisch und auch analytisch eine entspannte Beziehung zu Körper und Geist zu haben kann eine Emanzipation und Entwicklung bedeuten.

Wilhelm Reich und Michel Foucault, und Frauen machen ihre Dinge.

15. September 2014

Listening to ‚Chris Acid – Das Boot 2012 (Special Mix)‘ and watching Foucault—The Lost Interview‘ conducted by Fons Elders, on mute with subtitles. Where Michel Foucault talks about structuralism, drugs, transcending of structured spaces. The sound and text to me are good together. And in me it says: Foucault, what a beautiful mind.

21. Dezember 2013

Harte und weiche (?) Schönheitsstandardisierung

„Schönheits“-Festlegungen (und da es kein Dualismus ist, das Potenzial der Abweichung davon) gibt es in verschiedenen Formen. In anderen Zeiten war es teils mehr das „richtige“ Aussehen – das Züchtige, das Vorgesehene, für Verheiratete, für Ledige, für Frauen, für Männer, usw. (als Kleidungs-Feudalismus).

Heute ist die Kleidung nur noch teilweise, in bestimmte Lebenssituationen, sozial festgeschrieben. Nach der Liberalisierung der festen feudalen Ordnung wurde die Kleidung als „Mode“ und „Style“ zu weicherer, Marktdynamik und Konformitätsdrang vereinender Symbolik. Eine Ablösung des formalen Kleidungs- (und Verhaltens- etc.)-Feudalismus durch die Gouvernementalität (Sozial- und Selbst-Disziplinierung als Wechselwirkung) der Moden und rekombinierten Wiederholungen.

In beiden Rahmenbedingungen ist wirkliche Individualität schwer zu finden. Aber die Suche danach kann auch Spaß machen. Auch wenn man dafür manchmal schräg angekuckt wird. Z.B. alleine dadurch, dass man heute als Frau (ich bin – biologisch zumindest – keine) immer noch und wieder mal sozial auffallen kann, wenn man seine Körperbehaarung außerhalb des Kopfes nicht komplett eliminiert, ist ein Indiz für die teils noch stärker gewordene Durchdringung der heutigen Gesellschaft/Zeit mit Körper-Polizey und Aussehens-Autoritarismus als in früheren Jahrhunderten.

14. Juni 2013

Orte

Utopos

Buch (Monographie)
Barthes, Roland; Coste, Claude; Marty, Éric (2007):
Wie zusammen leben. Simulationen einiger alltäglicher Räume im Roman : Vorlesung am Collège de France.
1. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Edition Suhrkamp, 2402).

6. Juli 2012

Dans et hors les murs

 

Un coq libre,

c’est possible?

Je n’sais pas.

Bougeotte? Mal du pays?

La nostalgie de l’écurie.

Dans l’étable, la vie est stable.

 

Quand la peur pour la sécurité* est-elle appropriée? Et quand il inhibe l’imagination?

Deux choses: Le fantasme**, et le désir de sécurité.

Applicable dans la pratique seulement avec une form de sécurité et des directives „claires“? Détachement de la notion précédente d’une sécurité relative – au moins la sécurité! – aussi pour les faibles et pour les plus vulnérables

– par la soumission? Contre la insécurité de la lutte.
Ou contre la soumission solidifiée? Une lutte pour le respect de la diversité au-delà de la sécurité?

rêver – [des théories? -] pratiquer ?

__
* Une ‚peur de sécurité‘ est peut-être connectable avec ‚le pôle réactionnaire paranoïaque du désir‘ de Gilles Deleuze, Félix Guattari: Capitalisme et schizophrénie. L’anti-Oedipe. (1972).
** Le fantasme -> comparez: Roland Barthes: Comment vivre ensemble : Cours et séminaires au Collège de France (1976-1977).

 

10. Juni 2012

Lebenslang im Gesamtzusammenhang

Für die ‚große Veränderung‚ bin ich zu träge. Für die kleine Veränderung sorgt (u.a.) die Erosion. Ein Engagement für die ‚große Bewahrung‚ kommt mir sinnlos oder menschlich unpassend vor. Eine Form des kleinen Bewahrens erledigen die Retro-Moden und die vielleichtige Tatsache, dass alles „Alte“ und „Neue“ eine Rekombination aus einem gegebenen Pool von Grundphänomenen menschlichen Sozialverhaltens ist. Wenn neben diesem Möglichkeitenpool auch noch (nur) eine bestimmte Anzahl an technischen (nicht konkret inhaltlichen) Grundmustern menschlichen Lebens vorhanden wäre, die über die Veränderungen der strukturell und modisch wechselnden Formen und Farben fortdauerten, wäre das wiederum eine Form des großen Bewahrens. Dieses Bewahren ist nicht von inhaltlichen Bewahrern geliebt, die an den konkreten Inhalten hängen. Es wäre aber durch seine Amorphität und Zeitlosigkeit die wirkmächtigste Art des Bewahrens.

Beware of Merkel. Enjoy Foucault. 😉

Und dadurch vielleicht die größte Herausforderung für alle verschiedenen Versuche der Emanzipation. Man könnte versuchen, diese Muster zu „überwinden“/verschwinden zu lassen. Oder versuchen, sie zu transzendieren – also in ihrem Vorhandensein zu akzeptieren, aber darüber hinaus zu denken, kommunizieren und möglicherweise sogar zu handeln. Oder man nimmt diese Muster und Wiederholungsphänomene des Lebens als gegeben hin und baut seine Strategie von Veränderung und Verbesserung der Umstände auf einer angenommenen Interpretation von diesen auf. Mensch könnte damit erfolgreicher, inhaltlich, nicht nur formal effektiver (und evtl. effizienter) sein. Aber es könnte auch bedeuten, den Grundanspruch der Emanzipation schon von vorneherein zu weit einzuschränken, wenn man Muster hinnimmt, die vielleicht auch transzendiert (oder sogar, temporär, überwunden) werden könnten. (Immer wieder) Grundsätzlich hinterfragen und reflektieren kann man sich und die „Gegebenheiten“ oder „Eben nicht Gegebenheiten“ des Lebens in allen drei Strategien der Suche nach Emanzipation.

2. April 2012

Soyez inspiré, vieux continent

La Grèce: Je ne veux pas travailler (trop).

L’Union européenne: Si c’est le cas – moi non plus.

Achtung: Déviance pourrait être contagieuse

alienaid

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Der kleine Mann im Kopf

Was wir sind | Was wir sein wollen | Was wir tun

Die Kieker (Die Spoekenkiekerei )

Blick in die Zukunft des politisch-medialen Komplexes