Posts tagged ‘Mitte’

1. April 2015

Korporatismus und Liberalismus

„Ich such mir meine SozialpartnerInnen selbst aus“, sagte und sagt der Liberale (erfrischend, bewusst struktur-ignorierend, naiv, theoretisch oder/und effektiv, und anderes).
„Du Atomist.“

Die Mitte hat immer eine Antwort, die schon vor der Diskussion feststand.

29. März 2015

Absurdität der Mitte
[Individuelle, zuerst potenziell nicht in ihrer Andersartigkeit verharmloste Handlung einfügen]
Mitte: Naja, dieses […], wenn’s unbedingt sein muss – aber maßvoll!“ Wir sind ja tolerant.
Ist die ideologische (nicht die technisch-arithmetisch-nonintentionale) Mitte (unter anderem?) passiv-aggressiv?

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15. März 2014

Mitte und Fortschritt und immer wieder neu

Die „Mitte“ ist wesentlich gefährlicher – und gleichzeitig (und auch dadurch hemmend) ausgleichender – als eine einseitige Betrachtung des und der (jeweils subjektiv) Fernliegenden vermuten lässt.

15. Juni 2013

»Notionen«, um diese herum Vorstellungen

Diese Vorstellungen überschneiden sich teils, gefühlt und gedacht. Diskontinuierlich einzelne Bildkreise | aber innerhalb bzw. als Teil des Weltbildes zusammengesetzt. Zu einem bzw. keinem-einem mehrschichtigen Bild. Ambivalent und unvollständig. Aber nach subjektiven Interessen. Teils Verteidigungsreden für die eigene Lebensführung, teils Sinnstiftung

Fragmente, Diskontinu(al)ität, Non(-)Konsequenzialismus, rational choice, public goods, anonyme Gesellschaft, Distanz und Recht. Emotion von (individuellem) zu Hause aus. Idiorrhythmie – Vernunft – finanzielle Grundsicherung. Die Vernunft als Integrations-Gravitations-Zentrum?

Pendeln zwischen Radikalismus und Mitte. Meist beide Zustände gleichzeitig, nur selten eines temporär losgelöst.

28. April 2012

Die Radikale Konservative Aktion postuliert

Freiherr Geiner („war so wie er“) Heißler von Oberlehrerdorf zu Sapienz ritt auf einem weißen Pferd in die Arena der öffentlichen Empfindungen. Er trank gerne mal einen ‘Heichelberger Unverfroren‘, war im Grunde aber eine ehrliche Haut. Er wurde vieles gefragt und beantwortete die Fragen oft verbindlich im Ton und unverbindlich im Inhalt. Das war, durchaus ernsthaft und ironisch zugleich, ein Teil seiner Erfahrung und Weisheit. Dann wieder eine Frage: „Die Geldmenge ist heute um ein Vielfaches größer als die tatsächliche Summe der Leistungen und Waren. Wenn man das für gefährlich erachtet: Wie könnte man diese virtuellen Geldblasen reduzieren, ohne das berühmte ‘Wachstum‘ zu gefährden? Und ohne die Einlagen vieler Sparer, Versicherten und Rentenanleger über Maßvollität – sozusagen maßvolle Volatilität – zu reduzieren? Muss das System erhalten werden so lange es geht, also bis es platzt? Oder kann man es gezielt bzw. kontrolliert reformieren?“

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27. April 2012

Dialog der Narrative

Sturm und Drang: „Da muss doch was passieren!“

Biedermeier: „Immer schön mit Ruhe und Ordnung!“

Ominöse Mitte: „Wenn es so bedingt ist, also strukturell in der Zeit, dann tut sich was. Sonst nicht.
Aber ziert Euch nicht zu sehr wegen sozialer Unterschiede und kommunizieret miteinander und Ihr werdet Euch vielleicht inspirieren. Oder zumindest geistig transpiriert haben, wenn auch eventuell nur mit dem Ergebnis, dass ihr hinterher wieder zu wissen glauben dürft, warum Eure Vorurteile eben doch „recht“ haben.“

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18. April 2012

Stability through elaborated flexibility

 

Che Schäuble Stability by Realpolitik

 

10. April 2012

Kunst der ungreifbaren Mitte auch in der Kultur

Die ‚ominöse Mitte‘ ist nicht greifbar, nicht klar und ein-deutig definierbar. Das macht sie aus und das macht sie zur Kunst(herausforderung) im psychologischen (Innen-)Bereich wie auch in sozialen Kontexten.

Laissez autoritaire b

Auch und besonders in der Kulturdebatte gibt es die – für mich klassische, menschheits-traditionelle – (zumindest theoretische) Pol-Linie (z.B. als Stufenmodell oder Kontinuum darstellbar) zwischen Laissez-Faire und Autoritarismus:

– Ist „der Mensch“ fähig, seine eigenen Potenziale und das „was gut für ihn ist“ selbst zu suchen? (Von „Wir haben es gefunden“ sprechen oftmals die Ideolog[i]en.)
– Oder muss ein Mensch, von ‚Individuum‘ bis ‚Masse‘, erst kulturell gebildet und erzogen werden, gezeigt bekommen, was „richtige“ und was „falsche“ Kultur, Lebensweise und Geschmack sind? Aber, da es keine im Voraus gesetzte Objektivität gibt, wer mögen die „auserwählten“ Menschen sein, die den Menschen erziehen, wie Jean-Jaques [Rosseau] „seinen“ Emile? Wie es Max Stirner radikal kritisiert.

Die „Kulturindustrie“ (als abstrakte Zusammenfassung aller [offensichtlich] „kommerziellen“ Unterhaltungen) hat hegemoniale Tendenzen (vgl. Adorno). Die „Wahre Kultur“, wenn sie bloße arrogante Gegenkonstruktion bleibt, ist aber ebenso nicht inter-subjektiv orientiert, sondern projiziert eigene Vorstellungen und ein subjektives „Das ist Kultur und das nicht“ auf die gesamte Gesellschaft.

16. Mai 2011

Erfolg kommt aufs System an

Oscar: Hörst, Du alter Walzenbummler. Was machst Du denn da draußen? Gibt’s kein Morgen mehr oder hast Du das alles nur für eine Woche eingekauft?
Fred: Ich weiß auch nicht, was in mich gefahren is. Ich hab nur ein wenig zum Leben kaufen wollen und nun hat mich der Genuss gepackt! Ich hab alles gekauft, was ich schon immer nicht haben musste.
Oscar: Fin de siècle am Anfang des Jahrhunderts, sogar am Anfang des millenio?
Fred: Man kann ja nicht ewig streben. Wenn man Karriere macht, macht man das ja nicht der Karriere wegen, sondern aus egoistischen Gründen.

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Der kleine Mann im Kopf

Was wir sind | Was wir sein wollen | Was wir tun

Die Kieker (Die Spoekenkiekerei )

Blick in die Zukunft des politisch-medialen Komplexes

meermoabit

Moabiter Seefahrten

catveldmaus

Ölmalerei, Acrylmalerei und Fotografie.

systemagazin

Online-Journal für systemische Entwicklungen