Schlagwort: Mitte

Die Wellen gehen auf und nieder. Es ist kein Kreis, und es sind sekundäre Kreise, die die Wellen auch beschreiben/reduktiv fassen können.
Es sind Wellen im offenen plural. Verschiedene quantitative Größen.
Wenn die Welle eingeebnet wird, eine “Mitte“ findet, dann ist sie eine Nulllinie.
Sekundär in der Wellen-Interpretation ist also die Mitte z.B.
– ein Zustand zwischen den Ausschlägen
– die in Wellen (in dem Fall auch sekundär) nicht existente Nulllinie
– ein Teil der Welle als ein Ganzes, von dem man keine Ortsangaben wie oben, mitte, unten, etc. machen kann

Skalare. Vektoren. Raum. Richtungen sind nicht objektiv.

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Absurdität der Mitte
[Individuelle, zuerst potenziell nicht in ihrer Andersartigkeit verharmloste Handlung einfügen]
Mitte: Naja, dieses […], wenn’s unbedingt sein muss – aber maßvoll!“ Wir sind ja tolerant.
Ist die ideologische (nicht die technisch-arithmetisch-nonintentionale) Mitte (unter anderem?) passiv-aggressiv?

»Notionen«, um diese herum Vorstellungen

Diese Vorstellungen überschneiden sich teils, gefühlt und gedacht. Diskontinuierlich einzelne Bildkreise | aber innerhalb bzw. als Teil des Weltbildes zusammengesetzt. Zu einem bzw. keinem-einem mehrschichtigen Bild. Ambivalent und unvollständig. Aber nach subjektiven Interessen. Teils Verteidigungsreden für die eigene Lebensführung, teils Sinnstiftung

Fragmente, Diskontinu(al)ität, Non(-)Konsequenzialismus, rational choice, public goods, anonyme Gesellschaft, Distanz und Recht. Emotion von (individuellem) zu Hause aus. Idiorrhythmie – Vernunft – finanzielle Grundsicherung. Die Vernunft als Integrations-Gravitations-Zentrum?

Pendeln zwischen Radikalismus und Mitte. Meist beide Zustände gleichzeitig, nur selten eines temporär losgelöst.

Die Radikale Konservative Aktion postuliert

Freiherr Geiner („war so wie er“) Heißler von Oberlehrerdorf zu Sapienz ritt auf einem weißen Pferd in die Arena der öffentlichen Empfindungen. Er trank gerne mal einen ‘Heichelberger Unverfroren‘, war im Grunde aber eine ehrliche Haut. Er wurde vieles gefragt und beantwortete die Fragen oft verbindlich im Ton und unverbindlich im Inhalt. Das war, durchaus ernsthaft und ironisch zugleich, ein Teil seiner Erfahrung und Weisheit. Dann wieder eine Frage: „Die Geldmenge ist heute um ein Vielfaches größer als die tatsächliche Summe der Leistungen und Waren. Wenn man das für gefährlich erachtet: Wie könnte man diese virtuellen Geldblasen reduzieren, ohne das berühmte ‘Wachstum‘ zu gefährden? Und ohne die Einlagen vieler Sparer, Versicherten und Rentenanleger über Maßvollität – sozusagen maßvolle Volatilität – zu reduzieren? Muss das System erhalten werden so lange es geht, also bis es platzt? Oder kann man es gezielt bzw. kontrolliert reformieren?“
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Dialog der Narrative

Sturm und Drang: „Da muss doch was passieren!“

Biedermeier: „Immer schön mit Ruhe und Ordnung!“

Ominöse Mitte: „Wenn es so bedingt ist, also strukturell in der Zeit, dann tut sich was. Sonst nicht.
Aber ziert Euch nicht zu sehr wegen sozialer Unterschiede und kommunizieret miteinander und Ihr werdet Euch vielleicht inspirieren. Oder zumindest geistig transpiriert haben, wenn auch eventuell nur mit dem Ergebnis, dass ihr hinterher wieder zu wissen glauben dürft, warum Eure Vorurteile eben doch „recht“ haben.“

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