Schlagwort: Momente

Aus der Geschichte/Mit Geschichte(n) kann man einiges (machen etc.), aber nichts lernen – höchstens über das was zeitlos ist, also in sekundärer zeitlicher Erfahrung “wiederkehrt“.

Geschichtsdokus sind trotzdem und gerade wegen ihres (beabsichtigt oder indirekten/unvermeidlichen) (u.a. als entspannt erfahrbaren) Fatalismus in manchen Momenten unterhaltsam für mich.

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„Jede Seite ist die falsche.“ Ist richtig. Auch die holistische. Also auch jedes konkretisierte ‚jede(s)‘. Das ist entweder Paradox (wie z.B. beim möglichen Paradox der postmodernistischen Perspektive) — und Paradox ist ein Modus/eine Eigenschaft/etc. der Existenz. Und/oder es ist parallel. Parallel ist ‚die‘ Existenz und das Existierende (abstrakt-abstrakt, nichtkonkretisiert zusammengefasst). Z.B. theoretisch modellierbar als Dialektik, aber parallel dazu auch immer anders. Jede konkretisierte ‚immer‘-Aussage ist wie jede ‚jede‘-Aussage eine partikulare und nie — aus Sicht des äußernden Subjekts wie auch für alle Anderen und für/mit/in/in Bezug (immanent, extern, transzendent etc.) — eine vollständige, eine ganzheitliche etc. Aussage. Das ist u.a. abstrakt-abstrakt bzw. philosophisch existenzialistische Freiheit und Absolutheit. Das ist die Theorie und Praxis der Absolutheit der Dinge und Ding-Kompositionen, die immanent und transzendent ist. Die an/mit den Dingen ist, die (basal) die Dinge ist, und die immer über die Definition der Dinge hinausgeht bzw. nicht zu fixieren ist — Selbstdefinition des ‚Selbst‘ und Definition durch jeweils Andere und Anderes. Weil die Dinge im Fluss sind (ein Bild) und weil sie singuläre Einzelbilder (Momente/Konstellationen) sind.

‚Das Einzige‘ (abstrakt), was am ‚Leben‘ (abstrakt) interessant ist, ist die potenzielle und in Momenten erscheinende* Wahrnehmung von Vielfalt.

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* Zumindest zu erscheinen erscheinende u.s.w., oder (fragmentarisch, aspektuell, nie als „Ganzes“) an-scheinende Wahrnehmung, oder im Moment-Bewusstsein da seinde subjektive Erfahrung, von Vielfalt.