Schlagwort: Perspektiven

Was machen Atome so? Haben Atome interessante Hobbies und Abwechslung? Das kann sein. Wer nicht nur (bzw. hauptsächlich oder energie-fokussiert) an relationalistischen Fixierungen orientiert ist, hat vielleicht pluralistischere Ansichten.

[Variatio delectat. Offenheit delectat und verunsichert und strengt an. Aber wer durch weniger sekundär de-subjektivierenden Relationalismus vielleicht Energie spart, hätte diese vielleicht für andere Hobbies im ernsthaften Sinne übrig.]

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Arbeitstitel: Riesenschnecken und meine subjektive Perspektive

U.a. in der Unendlichkeit, in dem Falle das eine solche als Situation oder (Nicht-)Rahmen besteht, kann man theoretisch einiges erleben.
Man kann Opfer (oder auch: Beute, je nach z.B. phänomenologischer, taxonomischer oder sozialer Zuordnung der Schnecke[n]) einer Riesenschnecke werden. Es ist in vielen Welten unwahrscheinlich, aber (u.a.) im Unendlichen möglich. Und etwas wahrscheinlicher in einer bestimmten Welt in der Riesenschnecken nicht ungewöhnlich sind. In der Riesenschnecken im Plural also als zusammengefasste Gruppe von (im Essenz- oder angenommenen [basis-]ontologischen Zustand) eigentlich unvermittelten Individuen existent sind.

Frage und fiktionaler Entwurf: Ist etwas außerhalb der systemischen Einbindung?

— Hat das Gesamtsystem Lücken bzw. Türen,
aus denen man – mit mehr oder weniger großer Gefahr des ver-rückt-werdens oder sozial als verrückt zugeschrieben werdens – austreten kann? Um dort z.B. Urlaub zu machen (die Energiespeicher für systemfunktionales Handeln wieder aufzuladen).
Oder um
– das, was außerhalb ist (als mehr oder weniger konkrete Tatsache) und/oder
das bzw. etwas davon, was sein könnte (Potenzial)
zu erforschen.
Oder um zur wissenschaftlichen Forschung/Rekonstruktion das Gesamtsystem und die sozialen Systeme von Außen zu betrachten.

— Oder hat die systemische Welt in der wir leben (bzw. die systemische Ebene der modernen gesellschaftlichen Existenz) nur Fenster ohne Griffe?

Fenster, aus denen man rausschauen kann

– falls man sie findet und falls nicht Gardinen oder Rolläden (Faktoren oder Imperative [sanktionsbewehrte Funktions-„Aufforderungen“] der verschiedenen Systeme: kulturelle, ökonomische, soziologische, psychologische etc.) die Sicht versperren.
Und falls nicht Grenzen des biologisch-evolutionär entstandenen Verstandes die Erkenntnisfähigkeit/Interpretierbarkeit der außersystemischen Beobachtungen/Erfahrungen verhindern. –

aber aus denen man nicht rausklettern kann?

Rational choice ist, verständlicherweise, keine holistische Lebensbeschreibung, sondern eine Perspektive, ein (Re-)konstruktionsansatz, mit dem mensch die Welt zu ordnen sucht. Suchen – als Prozess, und/oder als Heuristik/Orientierung, nicht als Festlegung konkreter unveränderlicher Einzelphänomene.

Es ist eine Lebenskunst, auch rational zu sein. Keine Ganzheit.