Schlagwort: Praxis

Der monetäre Preis für dieses Dalí-Gemälde wirkt (nonkausal) auf mich surreal.

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Nacktbaden und Schwimmen und Tauchen, Bewegung.
Cocktails schlürfen an der hölzernen Bar am Strand.

Auch als warmer Gedanke, gebunden an den relativen Kontrast der Kälte oder anderer Kontraste. Aber mit einem ‚glimpse‘ of absoluteness/einem Aufscheinen oder einer Vorstellung von Absolutheit („relativ gegenüber dem immer Relativen“ – Jaja.. Ruhe!).

Eklektisch und Phrase und gefühlt was dran?

Was ist die Liebe vor dem Hintergrund des Nichts eines nicht vorhandenen allgemeinen Sinnes des Lebens, und allem was existiert, und aller – aufeinander bezogener und nichts darüber hinaus aufweisender – Vorgänge?

Was ist das Nichts im Vergleich zur Liebe? (-> Weiterhin Nichts)

Wenn das Nichts keine Aussage macht (über Sinn etc.), hat es dann trotzdem von sich aus einen objektiven (bzw. nicht nur von uns Menschen selbst gemachten) Effekt auf unser Leben? Oder ist es nur das, was wir mit unseren (vielleicht gleichzeitig zu groß und zu klein geratenen) suchenden Gehirnen daraus machen? Und wenn wir Liebe oder Spaghetti Essen als wichtiger als das Nichts erachten, verliert es dann seine von uns selbst gemachte/empfundene Wirkung oder wird relativ unwichtig?

Das erinnert mich jetzt auch an Bücher von Michael Ende. Das Nichts und das Leben in der Unendlichen Geschichte.

Machen wir uns nichts vor

Machen wir uns nichts vor: Wir machen uns alle etwas vor. Das Leben ist eine Bühne, mit etlichen Subbühnen, mit mehr oder weniger glücklichen SchauspielerInnen und mehr oder weniger angesehenen Rollen. Das Angesehen
– „sein“ (die Position eines Menschen in den Strukturen und [deren] Hierarchien)
– und werden (wie man in der Praxis, in konkreten Situationen behandelt/’eingestuft‘ etc. wird)
ist bei den Rollen am wichtigsten. Und selbst (und teilweise gerade) dann, wenn wir sagen „Machen wir uns nichts vor“, machen wir uns auch, als das, und im Zuge dessen, (wieder) etwas vor.

Toril Moi asks us: What can women become? And with that – not competing with it, and not congruent with it – the question is (existentialist as: search, adventurous quest and task): What can all human beings become?
„To become“ here meant as: acting and reflecting, not status and fixed content.

Amongst other works:
Moi, Toril – The Adventure of Reading: Literature and Philosophy, Cavell and Beauvoir. Literature and Theology (2011) 25 (2): 125-140.
Moi, Toril – Simone de Beauvoir. The making of an intellectual woman. 2nd edition (2008). Oxford, New York: Oxford University Press.