Schlagwort: Sprache

„Am Ende des Tages…“ Das Ende des Tages ist aus basalem Anklang eine Konstruktion wie jede andere ‚Zeit‘ auch. Man kann das Ende des Tages sekundär als (ob) wichtiger konstruieren/hierarchisieren. Aber man muss nicht.

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Sprache

„Hey Junge!“ -> „Ey Alter!“

Der Jugendslang adaptiert die alternde Gesellschaft. Bleibt aber bisher weiterhin (oft; insgesamt) männer-zentriert, was Geschlechtsendungen, Symbole und, entscheidend, allgemein damit verknüpfte Assoziationen angeht. Stabilität und Wandel. Lassen wir doch mal die Einseitigkeiten sich wandeln. Und den Wandel stabil sein, so dass er nicht oberflächlich bleibt.

Wertschätzung

Man sagt: Diese Leistung ist nicht zu unterschätzen. Damit meint man (meist): Die Leistung soll man nicht unterschätzen, also richtig wert zu schätzen wissen. Man könnte es aber den Worten nach auch so verstehen: Diese Leistung kann gar nicht unterschätzt werden, da sie am absoluten Tiefpunkt angesiedelt ist.

Ein noch größeres Lob kann daher sein (im umgekehrter Auslegung dann wiederum nicht): Diese Leistung ist nicht zu überschätzen. Damit könnte man dann meinen: Diese Leistung kann man gar nicht überschätzen, also man kann sie nicht zu hoch einschätzen, da sie alle hohen Wertungen einhält oder sogar übertrifft.