Posts tagged ‘Struktur’

30. Mai 2017

A: Die Struktur ist alles, die Existenz ist nichts.

B: Die Existenz ist basal, die Struktur ist kontingent.

29. August 2014

Hypothese: Ob wird uns als Repräsentanten der Strukturen oder als handelnde Individuen rekonstruieren. Ohne theoretisch voluntaristisch zu sein muss mensch sagen: Wenn wir uns nicht anders verhalten, andere Wege gehen, etc., kann es auch nicht anders werden. (Mal ‚Sein und Werden‘ von Hegel im Hintergrund stehen gelassen.)

Politisch-kulturell-strukturell gilt dies primär für weiße privilegierte Menschen. Und letztlich, aber eben in verschiedenen strukturellen Schwierigkeitsstufen, für alle Menschen.

10. Juli 2014

In Minderheiten (theoretisch aller Art) ist praktische Anarchie möglich.

Schlagwörter: , , ,
8. Juli 2014

Strukturen machen den Unterschied, Menschen praktizieren den Unterschied

These: Wir haben es immer mit der in etwa gleichen Menge und Verhältnissen von unterschiedlichen Charakteren von Menschen zu tun. Die Strukturen lassen die Menschen unterschiedliche Seiten und Konsequenzen dieser Charaktere zeigen. Das kann einen großen Unterschied machen in der Konsequenz. Ob es im Tiefgang (oder auch nur knapp unter der Oberfläche) einen Unterschied macht ist fraglich. Ob es utopisch einen machen könnte auch.
Aber konsequenzmäßig ist es wichtig für Menschen, Strukturen zu haben, die bestimmte Arten der offenen Gewalt nicht fördert oder sich dazu neutral verhält. Die strukturelle Gewalt ist weiterhin eine Baustelle.

18. April 2012

Stability through elaborated flexibility

 

Che Schäuble Stability by Realpolitik

 

6. April 2012

Ka-Ching!

Das Lied „Ka Ching!“ von Shania Twain ist irgendwie postmodern*. Es erzählt vom Leben in einer Kredit- und Konsumgesellschaft. Dabei ist der Text bzw. Gehalt des Liedes vielleicht sogar postmodernistisch**-reflektiert – bewusst oder unbewusst. Text und Melodie könnten eine Satire sein, die selbstkritisch (auf der mikrosozialen Ebene) und allgemein-kritisch (bezogen auf die makrosoziale Ebene) die eigene und allgemeine Verstrickung in Konsum-Strukturen beschreibt. Es könnte aber auch – zumindest in der ursprünglichen Absicht der Autoren des Liedtextes – ein oberflächlicher Text sein, der in herkömmlicher Weise (und dabei, da er aus einer [bisher noch] voll etablierten Unterhaltungsindustrie kommt: heuchlerisch) über die „Verfehlungen“ der Masse lamentieren soll, mit denen man natürlich „nichts zu tun“ hat.

read more »

27. Februar 2012

Es lebt und lebe das Versagen

Was wären wir ohne das sogenannte Markt- und Staatsversagen? Eine Perfect World? Man weiß es nicht, kann es aber spekulieren. Gemessen an der Dystopie eines fehlerfreien Staates und eines fehlerfreien  Marktes „versagen“ Markt und Staat ja praktisch am laufenden Fließband. Weil die Gesellschaft kein Fließband ist. Das ist humanistisch begrüßenswert. Und für die menschliche Praxis ist es realistisch. Nicht alles was als real interpretiert werden kann ist gut. Aber die Imperfektion – im „Postiven“ wie „Negativen, im Ambivalenten und in der Gesamtbetrachtung – ist mit der Menschlichen (Selbst- und Fremd-)Erfahrungs kongruenter als (vermeintliche) Ideale der Perfektion. Auch und gerade Fehler und Abweichungen (nonintentionaler Art oder mehr oder weniger bewusste, wie bei Foucault) in großen, komplexen und systemischen Dingen, sind ein Zeichen der Lebendigkeit. Ein vollkommener Markt, oder gar ein vollkommener Markt? Ein „perfekter Staat“, ein Staat ohne Fehler im System, ohne das Potenzial zur (in der Regel ungeplanten und in der Folge unvorhersehbaren) Abweichung*? Nein, das ist nicht und das bräuchte nicht zu sein – wenn man darüber nach frei wählbaren Optionen entscheiden könnte (was man nicht kann, das ist auch ein Teil der Imperfektion, in diesem Fall derjeningen der menschlichen Demokratie bzw. Autonomie im Bezug auf die komplexen, vielquelligen, abstrakten strukturellen Gefüge).

___
* Im Sinne einer bestimmten (evtl. paläostrukturalistischen) Foucault-Interpretation.

Der kleine Mann im Kopf

Was wir sind | Was wir sein wollen | Was wir tun

Die Kieker (Die Spoekenkiekerei )

Blick in die Zukunft des politisch-medialen Komplexes

meermoabit

Moabiter Seefahrten

catveldmaus

Ölmalerei, Acrylmalerei und Fotografie.

systemagazin

Online-Journal für systemische Entwicklungen