Posts tagged ‘Subjektivität’

28. März 2017

‚Ich bin ein Konservativer meines eigenen jeweiligen Weltbildes und ein Liberaler “Aufklärer“ gegen die falschen Weltbilder der Dritten.‘

26. Dezember 2016

In der Zeit des Transhumanismus blicke ich zurück auf eine holzschnittartige Situation vor dem Quantensprung:

„Mein Steckenpferd ist moralisch besser als deines“, sagte ich — und hörte es mich sagen. Mein Steckenpferd schüttelte den Kopf und graste auf der Ebene der Konstruktionen, wo auch die anderen Steckenpferde wohnten.

28. September 2016

Arbeitstitel: Riesenschnecken und meine subjektive Perspektive

U.a. in der Unendlichkeit, in dem Falle das eine solche als Situation oder (Nicht-)Rahmen besteht, kann man theoretisch einiges erleben.
Man kann Opfer (oder auch: Beute, je nach z.B. phänomenologischer, taxonomischer oder sozialer Zuordnung der Schnecke[n]) einer Riesenschnecke werden. Es ist in vielen Welten unwahrscheinlich, aber (u.a.) im Unendlichen möglich. Und etwas wahrscheinlicher in einer bestimmten Welt in der Riesenschnecken nicht ungewöhnlich sind. In der Riesenschnecken im Plural also als zusammengefasste Gruppe von (im Essenz- oder angenommenen [basis-]ontologischen Zustand) eigentlich unvermittelten Individuen existent sind.

11. Juli 2016

„Sǐssi’sch a Spiel gsi“ sagte er nachdem es aus subjektiver Sicht schiefgegangen war. Und er hatte recht. Jedenfalls nach aller bisherigen menschlichen Erkenntnis und technologischen (und evtl., aber zweifelhaften bzw. wenig tiefer verankerten, biologischen) Entwicklung, nicht unrecht.

23. November 2010

Surrealer spontaner Text

Akademisch klingend, philosophisch anmutend, vielleicht ja auf s/eine Art sinnhaft.

Man kann begründet behaupten, und das steht außer Frage, dass Zeitgeist keine Mühen scheut, um aus der kleinen Welt der Koketterie eine große Welt jenseits der Illusionen zu gestalten. Trotz erheblicher Widrigkeiten im Zuge des Zusammenhangs außerordentlicher Ereignisse, einschneidend, und daher von geschichtlichem Rang, bleiben die Prämissen grundsätzlich die selben.
Ein weiteres Zusammenspiel bewährter – weil durchsetzungsfähig gewesener – und neuer Kräfte mischt die Karte(n?) neu. Wenn Freiheit ein politisches Novum der Neuzeit sei, zumindest Freiheit die man in trockenen Zeilen/Büchern darzulegen vermag [also nicht die Romantische Freiheit], wäre es folgerichtig, sie im Diesseits der Aufklärung zu verorten.
Doch gröbere Klötze schmiedet/n die Realität. Wahrheit und Wirklichkeit treffen manchmal zusammen, dann gibt es „Aha-Momente“ der Geschichte; Erkenntnis(se), die (ihm/r) im Sturm der Wünsche wieder verfliegt/en.
Transformierter Wahnsinn im Kleide der Weltheilung.

6. Dezember 2009

Opportunidealismus

Oberst Grigorij Shimanov hält eine Rede vor der ‚Akademie der jungen Führungskräfte‘

Oberst Shimanov: Was ist, das ist. Und was ist, das setzt unsere Regierung. Denn das Recht wird durch seine Durchsetzung und seine Anerkennung zum Recht, nicht durch eine irgendwie geartete Rechtmäßigkeit. Daher empfehle ich euch: Lieber mitheulen, als heulen. Wenn man gläubig ist, hat man zumindest noch einen Gott, der einem das Kämpfen belohnt. Aber wenn man nicht glaubt, wozu dann gegen Windmühlen kämpfen, die in wechselnden Farben immer da sein werden?
Die Kämpfer für die Wahrheit, seien es Verschwörungstheoretiker, Religiöse, Atheisten, Linke, Rechte, Monarchisten, Anarchisten, und so weiter. Es mag ja sogar vieles davon „objektiv“ stimmen, was sie sagen, manches davon übetrieben, und manches auch einfach nur falsch sein. Aber darum geht es nicht. Die Welt da draußen existiert zwar vermutlich auch objektiv, im Sinne von subjektunabhängig. Aber trotzdem bleibt sie in subjektiver Wahrnehmung und die menschliche Gesellschaft in subjektiver Gestaltung.
Deshalb kann A durchaus gleich A sein. Wenn aber von den Gestaltern einer Gesellschaft gesagt wird A sei gleich B, dann ist das so, wenn das eine genügend große Anzahl von Menschen glaubt. Wenn nicht, bekommt die Gesellschaft Legitimationsprobleme, dann könnte es sein, dass die A gleich B-Vorstellung von einer A gleich C-Vorstellung abgelöst wird. Im Zuge dessen wechselt eventuell die Führungsspitze, oder immer wieder sogar die meist davor für unveränderlich gehaltene Gesamtausrichtung. Der Flexible wechselt aber im Zuge dessen mit und bleibt auf der Höhe der Zeit, um in der neuen Zeit auch oben mitzuspielen. Er propagiert das Ende der Geschichte, wohl wissend, dass er dies beim nächsten Neuanfang wieder sagen wird. Er muss bei Neuanfängen auch nicht wieder bei null starten, sondern nimmt im Idealfall die Hürden der Veränderung sachlich und ohne im Alten hängen zu bleiben.
Der Erfolg gibt recht. Wenn Sie flexibel bleiben haben Sie gute Chancen, dass er auch Ihnen recht gibt.

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Der kleine Mann im Kopf

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