Autor: kosinsky

Die Depression gehört zum sekundär-zusammengefassten ‚Leben‘. Wenn man einen Überlebensdrang bzw. Überlebensenergie aufweist kann man aber auch an andere Aspekte ‚des‘ Lebens / ‚der‘ Existenz* geraten (erfahren, interpretieren, etc.). Die Depression und das Nichts bei dem nagenden Willen nach höherem Sinn werden immer ein sekundärer Teil bzw. einer der basal unabhängigen Aspekte der Existenz sein. Aber Abwechslung kann einen ein wenig ablenken, so dass man offener ist für die basalen singulären Momente und nicht nur das sekundäre Hamsterrad und die sinnlose Dauerwiederholung der Muster wahrnimmt und verdrängen muss oder zum Zeittotschlagen damit spielt. Ob man Abwechslung mag ist aber/dabei eine Geschmacksfrage und man hat keine freie Wahl, ob man diesen oder jenen Aspekt der Existenz anklingt.

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* ‚Das Leben‘ und ‚die Existenz‘ als sekundäre Zusammenfassungen von basal singulären und parallel existierenden Dingen und Phänomenen, die kein Ganzes und keine Harmonie, Ergänzung etc. bilden.

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Praxis ist die ’neue‘ Theorie. 😉

Theopraxis (die Theorie als Praxis und umgekehrt theoretische Aspekte der Praxis u.s.w.) ist ja eh immer. Und eine zur Analyse konstruierte Trennung zwischen Theorie und Praxis ist auch immer möglich.

Das Leben (als Konzept und Begriff verganzheitlicht, was keine Ganzheit ist) als permanente Fragestellung ohne den festen Zusammenhang zu einer Antwort.

Das Gleichgewicht des Ungleichgewichts der einzelnen Situationen mit ihren unterschiedlichen Kräfteverhältnissen und Existenzaspekten, die aus der zeitlosen parallelen Existenz auftauchen und anklingen.

Ein Pessimist, der hofft, dass seine Erfahrungen und theoretischen Einschätzungen nicht ganz zutreffen bzw. dass da noch irgend etwas anderes ist. Das ist Glaube, Philosophie, Hoffnung.

Alles existiert. Das ist nur manchmal ein Trost. Aber Momente des Trostes sind, neben Momenten der Wahrheit und Momenten des Existierenden-um-dessen-Existenz-willen die “größten“ (denn eigentlich: unrelativen, absoluten) Momente für-sich und an-sich, die ich erlebe.