Autor: kosinsky

Der strukturalistische Optimismus:
Ein mögliches strukturalistisches Daseins-Bild ist: Das jetzige Sein als ein vorübergehender Ungleichgewichtszustand bzw. Spannungszustand.
Dessen Rückkehr/Entspannung zur Null/Nulllinie, oder zum Gleichgewichtszustand, mehr oder weniger lange geht. Vielleicht hinausgezögert werden kann etc. (Z.B. manche physik-wissenschaftlichen Bilder der Existenz, Heuristiken und Modelle.)
Der aber in der Spannung selbst Freude bringt (Spaß an der Dialektik, am Tauziehen in die eine und andere Richtung um die imaginären ‚Mitte‘ bzw. Null etc. herum).
Und Spaß innerhalb der Strukturellen Aufspannung/des aufgespannten Feldes.

Vielleicht ist der existenzialistische Suche nach dem Schritt aus dem Kreislauf bzw. Nullsummen-Zustand gar nicht notwendig.

Für den Existenzialisten in mir klingt es immer noch nach Kreisen um die Sinnlosigkeit. Wer Spaß am Kreisen oder an Spannungserhaltung hat, für den (bzw. diesen Aspekt in einer Komposition wie den Menschen) stimmt es. Bei mir ist es derzeit (die jetzige Konstellation(sserie) meiner Komposition) nicht stark ausgeprägt.

 

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Sinn – etwas hat bzw. weist Sinn auf. Es existiert primär (singulär) oder (primär-singulär-basiert) sekundär.

Unsinn – Konterkarierung und Satire auf das menschliche Muster nach Sinnsuche und Sucht nach Sinn.

Schwachsinn – Etwas Existentes wird angesprochen, aber auf einseitig-hierarchisierende und damit entfremdende bzw. rein verzweckte Weise, ohne die Existenz des Angesprochenen bzw. Instrumentalisierten an-sich bzw. als-solches wahrzunehmen.

 

Er war konservativ und das war interessant und bot Reibungsfäche. Ich war es nicht und das war interessant und bot Reibungsfläche.
Wir lernten nichts voneinander. Aber es klangen verschiedene Aspekte der Existenz und unserer persönlichen Komposition in uns an wenn wir uns gegenseitig provozierten.

Tim erzählt eine erfundene Geschichte über etwas, um jemanden anzuschwärzen oder sich interessant zu machen.

Tom und Anette streiten. Anette stichelt gegen Toms emotionale Wunden und streut ordentlich Salz hinein. Tom schreit Anette an und brüllt.
Lehrer Klaus erzählt der Klasse, dass Tom ein böser Mensch sei mit den falschen Ansichten und Umgangsformen. Er habe Anette angeschrien und brülle gegen alles, was ihm nicht passe. Obwohl es doch keinen Grund dafür gäbe. Anette erhält den vom Lehrer vergebenen Klassenpreis für Courage und fortschrittliches Benehmen.

“Die allgemeinen als-ob-ganzheitlichen Partikular-Aussagen für etwas und gegen etwas sind weder allgemein noch konkret. Die ‚Umsetzung‘ (bzw. bildlich-diskret: Die Konstellationen in denen es so ist), also wen man (und wie) eingrenzen und wen man ausgrenzen will, wer dazugehört und wer nicht, wer aus der primären existenzialen Gleichheit des Existierenden sekundär aufgewertet, wer abgewertet werden soll. Wer das personalisierte-gruppenzugeschriebene “Gute“ “Edle“ serialisiert (dauer-reproduziert) repräsentieren darf, wer anhimmeln darf und soll. Wer das “Böse“, die “Schattenwesen“, “das Dunkle“ etc. repräsentieren soll, wem diese Rolle und Figur zugeschrieben werden soll. All das kann man nicht mit “Pro XY“ als-ob-allgemeinen Sätzen sagen bzw. konstruieren.

Die Rolle der allgemeinen Wohlfühlsätze sei davon unbenommen. Denn diese haben gerade die Eigenschaft nicht partikular zu sein, sondern unbestimmten Ortes und Bezuges. Also ohne Umsetzungsanleitung wie die als-ob-allgemeinen partikularen Aussagen ohne Konkretisierung. Aber ohne partikular-einseitige Forderung nach einer Umsetzung, sondern als-Sätze-für-sich-für-das-Wohlfühlen.